NOZ: Interview Medien mit Roger Cicero, Sänger
ID: 1270326
Casting-Shows teilgenommen
Den Effekt für eine Karriere hält der Sänger allerdings für
"überschaubar" - Vater weckte seine Leidenschaft für die Musik -
"Schlechte ESC-Platzierung hat mir sehr geholfen"
Osnabrück. Sänger Roger Cicero hält den Effekt von Casting-Shows
für die Karriere junger Musiker für "überschaubar". Das sagte der
45-Jährige im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung"
(Freitag). "Andererseits gibt es auch keine Garantie, dass man eine
lange Karriere starten kann, weil man nicht an einer Casting-Show
teilgenommen hat", sagte Cicero weiter.
Als er selbst seine Karriere aufbaute, gab es diese Möglichkeit
noch nicht, aber "wahrscheinlich wäre ich auch hingerannt, muss ich
jetzt mal zugeben," räumte der Sänger ein. "Wenn das damals
aufgepoppt wäre, hätte ich das unter Umständen als Chance
wahrgenommen."
Roger Cicero selbst verdankt seine musikalische Sozialisation zu
großen Teilen seinem Vater, dem Jazz-Pianisten Eugen Cicero. Auf
langen Autofahrten in die rumänische Heimat des Vaters habe er viel
Musik von Erroll Garner und Oscar Peterson gehört; "Pianisten, die
mein Vater sehr geschätzt hat", sagte Cicero der NOZ. "Das Tollste
war, dass er mich voller Begeisterung und Euphorie auf Sachen
aufmerksam gemacht hat, die er besonders großartig fand. Da habe ich
sehr viel gelernt, weil ich auf Details aufmerksam gemacht wurde, die
mir sonst entgangen wären. So gesehen war der Einfluss meines Vaters
sehr groß."
Nach seinem Durchbruch 2006 mit dem Album "Männersachen" habe das
schlechte Abschneiden beim Eurovision Song Contest 2007 seine
Karriere in Deutschland befördert. "Die Empörung über den 19. Platz
war so groß, dass ich in aller Munde war. Das hat mir sehr geholfen."
Allerdings hat seine jetzige Popularität auch ihre Schattenseiten:
So wurde die Trennung von seiner Lebensgefährtin zum Thema in den
Medien. Er habe die Berichterstattung jedoch "stark gelenkt," gab
Cicero zu. Denn er ging erst spät damit an die Öffentlichkeit: "Über
ein Jahr nach der Trennung ist das publik geworden. Wesentlich später
kam dann das Album, und über zwei Jahre nach der Trennung kamen die
ganzen Fragen in den Interviews. Das war also nicht mehr aktuell,
insofern konnte ich unangefasst darüber reden."
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.10.2015 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1270326
Anzahl Zeichen: 2747
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Kunst und Kultur
Diese Pressemitteilung wurde bisher 380 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"NOZ: Interview Medien mit Roger Cicero, Sänger"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Vor der Einführung des deutschlandweit ersten Religionsunterrichts, der von der katholischen und den evangelischen Kirchen gemeinsam verantwortet wird, hat Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) eine Übernahme des Konzepts auch in anderen Bundesländern vorgeschlagen. "
Pflegekosten der Eltern: CDU-Fraktionsvize Stegemann will Kinder früher zur Kasse bitten / Politiker stellt 100.000-Euro-Einkommensgrenze infrage und warnt vor Beitragsexplosion ...
Angesichts explodierender Kosten in der Pflege fordert CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann, erwachsene Kinder künftig früher an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen. "Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen w
Wolfgang Kubicki: "Eine inhaltliche Neuaufstellung auf dem Parteitag brauchen wir nicht" / Designierter FDP-Parteichef will ehemalige Wähler "mit klarer Sprache" zurückholen ...
Der Kandidat für den FDP-Parteivorsitz, Wolfgang Kubicki, hat kurz vor dem Parteitag der Liberalen in Berlin erklärt, dass er eine inhaltliche Neuaufstellung der FDP derzeit nicht für notwendig hält. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte der 74-Jährige: "Eine inhaltliche N
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Interview mit Thriller-Autorin Ute Bareiss ...
Von außen betrachtet wirkt das Leben von Autorin Ute Bareiss spannend wie ein Thriller, denn sie befindet sich seit 2002 auf einer Weltumseglung. Kein Wunder also, dass sie Thriller schreibt, etwa ihren aktuellen Roman »Im Fahrwasser der Macht«. Im Interview mit der Literaturplattform www.leserka
Weser-Kurier:Über Kultur in Worpswede schreibt Peter Groth: ...
Vier große Museen, die Touristen-Information und zwei Parks saniert, dabei den Kostenrahmen von 9,3 Millionen Euro nur um rund acht Prozent überschritten - das ist bei zumeist denkmalgeschützten Anlagen schon beinahe eine Punktlandung. Der Worpsweder Museumsverbund hat bei der Umsetzung des Ma
Weser-Kurier: Zur Smartphone-Nutzung von Kindern schreibt Jürgen Wendler: ...
Gewiss, die Möglichkeit, jederzeit miteinander Kontakt aufnehmen zu können, ist eine Bereicherung, die viele Menschen nicht missen möchten - am wenigsten sicherlich Kinder und um ihr Wohl besorgte Eltern. Wenn aber Forschern gegenüber von befragten Kindern und Jugendlichen jeder Zweite einräu
Das Erste: "ttt - titel thesen temperamente" (NDR) am Sonntag, 4. Oktober 2015, um 23:05 Uhr ...
Geplante Themen: Ein neuer Anfang, fern der Heimat - Ein ungarischer Regisseur erzählt die Liebesgeschichte seiner Eltern Wie sein Land heute mit Flüchtlingen umgehe, das sei eine Sünde, sagt der ungarische Filmregisseur Péter Gárdos. Wenn nach dem Zweiten Weltkrieg seine Eltern, beide KZ-Üb




