"Entsorgte" Väter wehren sich gegen Kartell von Ämtern und Gerichten
ID: 1271579
"50:50-Wechselmodell" im Unterhaltsrecht hat sich eine bundesweite
Initiative von getrennt lebenden Eltern ausgesprochen. "Das Kartell
von Jugendämtern, Gutachtern und Familiengerichten darf Zahlvätern
nicht länger ihre Kinder vorenthalten", forderte Thomas Penttilä
(45), Vorsitzender von Trennungsväter e. V. (www.trennungsvaeter.de),
bei einem Pressegespräch in München.
Bundesweit rund 1,5 Millionen Männer teilen ein Schicksal: Sie
zahlen Unterhalt für ihre Kinder, ohne mit ihnen zu leben. Etwa die
Hälfte der betroffenen Kinder hat kurze Zeit nach der Trennung einen
sehr seltenen oder gar keinen Kontakt mehr zum Vater. Penttilä
fordert deshalb eine Aufsichtsbehörde für die bundesweit 563
Jugendämter.
Die Ombudsstelle soll darauf achten, dass Grundgesetz und
Menschenrechtskonventionen eingehalten werden. Sowohl Qualifizierung
als auch Qualitätsmanagementsysteme seien dringend erforderlich. 75
Prozent aller Gutachten in familienrechtlichen Streitigkeiten seien
mangelhaft.
An den Familiengerichten werde Rechtsstaatlichkeit nur
vorgetäuscht, kritisiert Zahlväter-Aktivist Reinhard Häring (57). In
rund 90 Prozent der Trennungen werden die Kinder den Müttern
zugesprochen, die Väter häufig dämonisiert. Für "entsorgte" Väter
beginne nach dem Verlust des Kindes der soziale Abstieg bis hin zum
Suizid aus Verzweiflung.
Krasser aktueller Fall für das Zusammenwirken von Jugendamt und
Familiengerichten: Mike Werner (39) kämpft seit 2012 - derzeit in
zweiter Instanz - um das alleinige Sorgerecht für seine elf und 14
Jahre alten Söhne.
Boomende "Trennungs-Industrie": Im Jahr 2013 gab es laut
Statistischem Bundesamt 56.410 Verfahren um Umgangsstreitigkeiten an
deutschen Gerichten (2003: 35.156). In Bayern stieg diese Zahl auf
7.516 im Jahr 2013 (2003: 4.893).
Über Trennungsväter e. V. (www.trennungsvaeter.de)
Trennungsväter e. V., 2002 im oberpfälzischen Amberg gegründet,
ist seit 8. April 2015 durch den Wirtschafts- und Sozialrat der
Vereinten Nationen (ECOSOC) ein Sonderberaterstatus zuerkannt.
Weitere Presse-Infos:
www.koenig-online.de/pressefach_trennungsvaeter.html
Pressekontakt:
Thomas Penttilä, Tel. 09643/917141,
thomas.penttilae@trennungsvaeter.de
Pressebüro König, Josef König, Telefon 08561/910771,
info@koenig-online.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.10.2015 - 10:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1271579
Anzahl Zeichen: 2709
Kontakt-Informationen:
Stadt:
München
Kategorie:
Soziales
Diese Pressemitteilung wurde bisher 222 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
""Entsorgte" Väter wehren sich gegen Kartell von Ämtern und Gerichten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Trennungsväter e. V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
HAMBURG/AMBERG - Nach dem aktuellen mutmaßlichen Betrugsfall im Hamburger Jugendamt hat die bundesweit tätige Initiative "Trennungsväter e. V." mehr wirksame Kontrollen durch eine Bundesbehörde gefordert. "Das Chaos und die teils menschenrechtswidrigen Zustände in vielen deutsche
"Reform des Jugendhilferechts geht nicht weit genug" ...
BERLIN/AMBERG - Eine Reform an Haupt und Gliedern des Jugendhilferechts hat der Verein "Trennungsväter e. V." von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) gefordert. "Die chaotischen und teils menschenrechtswidrigen Zustände in vielen Jugendämtern bedürfen endlich einer bun
"Deutsche Jugendämter verletzen massiv die Menschenrechte" ...
AMBERG/GENF - Zahlreiche Fälle von Menschenrechtsverletzungen bis hin zu Folter und Menschenhandel hat der bundesweit tätige Verein Trennungsväter der Jugendfürsorge in Deutschland vorgeworfen. "Jugendämter verletzen massiv die Menschenrechte. Eine wirksame Kontrolle fehlt", konstatie
Weitere Mitteilungen von Trennungsväter e. V.
Perfekter Zeitplan zum Kinderkriegen / Für eine große Familie sollte früh die Basis gelegt werden ...
Paare, die mehrere Kinder haben möchten, sollten mit dem ersten nicht zu lange warten. Die Chancen der Familienplanung haben Forscher der Erasmus-Universität in Rotterdam nun auf Basis der Daten von 58000 Frauen in ein Computermodell gegossen: Kommt das erste Kind mit 23, dann folgen zwei weit
Einstellung der Deutschen zur Asyl- und Flüchtlingspolitik trübt sich ein ...
Zwei Drittel der Deutschen sieht ihr Land zwar als Einwanderungsland, jedoch sind über drei Viertel der Meinung, die Zuständigkeit für Flüchtlinge sollte weiterhin bei dem ersten sicheren Land liegen, welches der Flüchtling erreicht und mehr als vier Fünftel wollen wieder Grenzkontroll
rbb exklusiv: Berliner Caritasverband geht von anhaltend hohen Flüchtlingszahlen aus ...
Der Berliner Caritasverband geht davon aus, dass der Flüchtlingsandrang nach Deutschland unvermindert anhalten wird. Die Direktorin des Caritasverbandes im Erzbistum Berlin, Ulrike Kostka, sagte am Montag im rbb-Inforadio, Deutschland müsse sich langfristig darauf einstellen, dass regelmäßig
Kinderhilfswerk Plan trauert um Henning Mankell / Bestsellerautor engagierte sich jahrelang für benachteiligte Kinder ...
Das Kinderhilfswerk Plan International trauert um den verstorbenen Bestsellerautor Henning Mankell. Der schwedische Regisseur und Schriftsteller engagierte sich seit vielen Jahren für benachteiligte Kinder in Entwicklungsländern und unterstützte unter anderem die HIV/Aids-Projekte von Plan In




