Schwarz-gelb gefährdet gentechnikfreie Landwirtschaft
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Schwarz-gelb gefährdet gentechnikfreie Landwirtschaft
"Mit dem Verzicht auf die Nulltoleranz für nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen werden die gentechnikfreie Landwirtschaft und Imkerei zugunsten von Konzerninteressen und Forschungsgläubigkeit massiv gefährdet", so Kirsten Tackmann anlässlich der Koalitionsverhandlungen zum Thema Agro-Gentechnik, in denen Schwarz-Gelb das Ende der gentechnikfreien Landwirtschaft plant. Die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:
"Internationale Erfahrungen zeigen: Wer Verunreinigungen zulässt, öffnet die Tür für die unkontrollierte Verbreitung nicht zugelassener gentechnisch veränderter Pflanzen. Die so genannte Koexistenz ist eine Fata Morgana. Ich fordere die Koalition auf, die Interessen der Mehrheit in der Landwirtschaft und der meisten Verbraucherinnen und Verbraucher zu vertreten. Insbesondere die CSU muss die Glaubwürdigkeit ihrer Wahlkampfforderungen beweisen. Genfood und Laborpflanzen sind nicht gewollt.
DIE LINKE streitet konsequent für eine gentechnikfreie Landwirtschaft. Wir fordern eine restriktive Gentechnikgesetzgebung, die Gentechnikfreiheit sichert anstatt Gentechnikzwang durchzudrücken."
F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 15.10.2009 - 14:18 Uhr
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