Rheinische Post: Kommentar: Schattenüber dem Sommermärchen
ID: 1276891
Repräsentanten haben in den vergangenen Wochen häufig das Wort von
der Unschuldsvermutung im Mund geführt. Damit kommentierten sie die
Korruptionsvorwürfe gegen Fifa-Präsident Blatter und Uefa-Präsident
Platini. Bis zum Beweis seiner Schuld gilt diese Unschuldsvermutung
nun auch für den DFB. Aber es steht ein Vorwurf im Raum, der den
größten Sportverband der Welt bis ins Fundament erschüttern wird.
Wenn stimmt, was der "Spiegel" berichtet, dann ist das Sommermärchen
von 2006 ein Lügenmärchen, dann gab es die Fußball-WM in Deutschland
nur, weil der Verband für viel Geld Stimmen gekauft hat. Geld, das
überdies aus einem Kredit stammen soll, den ausgerechnet der damalige
Chef des Ausrüsters Adidas gegeben hat. Der Vorwurf ist
ungeheuerlich. Wenn er sich erhärtet, wird Präsident Wolfgang
Niersbach darüber stürzen. Franz Beckenbauer, der das
Bewerbungskomitee anführte, wäre als Lichtgestalt des deutschen
Fußballs erledigt. Der DFB stünde als ein Verein von Heuchlern da.
Das wäre nicht nur eine Glaubwürdigkeitskrise, sondern die größte
anzunehmende Krise in der Geschichte des Sportverbands. Aber noch
gilt die Unschuldsvermutung.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.10.2015 - 20:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1276891
Anzahl Zeichen: 1445
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Fussball
Diese Pressemitteilung wurde bisher 325 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Schattenüber dem Sommermärchen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Presserechtliche Information DFB ...
Aus Anlass der heutigen Spiegel-Berichterstattung bittet mich der DFB mitzuteilen, dass ich seine presserechtlichen Interessen vertrete. Der DFB widerspricht mit aller gebotenen Nachhaltigkeit den im Spiegel aufgestellten Behauptungen, es habe im Zusammenhang mit der Bewerbung für die Fußballw
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zur WM-Affäre: Die Schlinge zieht sich zu ...
Hätten die Deutschen tatsächlich vier asiatische Stimmberechtigte bestochen, um dem von dem suspendierten Fifa-Präsidenten Sepp Blatter favorisierten Südafrika die Fußball-WM 2006 vor der Nase wegzuschnappen, dann wäre Wolfgang Niersbach als DFB-Präsident nicht mehr zu halten. Und Franz B
WAZ: Horrorstory statt Sommermärchen. Kommentar von Ralf Birkhan zum Fußball-Skandal ...
Franz Beckenbauer war das Gesicht der Bewerbung für die WM 2006. Der Fußball-Kaiser reiste um die Welt und sammelte Stimmen für die Wahl. Doch die Tour de Franz war möglicherweise gar nicht so charmant, wie sie zunächst erschien. Deutschland erhielt damals den Zuschlag für die WM. Es war e
Rheinische Post: Fußballskandal: Rundfunkrat Keymis fordert Kappung der Fernsehgelder ...
Oliver Keymis, WDR-Rundfunkrat und kulturpolitischer Sprecher der Grünen im Landtag, fordert als Reaktion auf den mutmaßlichen Bestechungsskandal um die Vergabe der Fußball-WM 2006 eine Kappung der öffentlich-rechtlichen Ausgaben für die Übertragungsrechte von Fußballturnieren. Keymis sa




