Zucker: bewährtes Lebensmittel, kein Killer
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WVZ zur Anmoderation im ZDF heute-journal vom 22.10.2015
Zucker macht weder krank noch dick, und ganz sicher tötet Zucker nicht. Er gehört ganz einfach zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Die Behauptung, Zucker sei ein Killer (das hieße, dass Zucker tötet und das sogar mit Vorsatz und im Auftrag), stellt jedoch den Zucker - und damit auch die Zuckerwirtschaft - in eine kriminelle Ecke. Sie beschädigt das Ansehen eines ganzen Wirtschaftszweiges. Der Schaden ist nachhaltig, denn der entsprechende Beitrag mit Anmoderation ist auch im Internet unter dem Titel "Zucker: Killer in Würfeln" zu finden. Und das Internet vergisst bekanntlich nichts. Diese Form der Anmoderation ist umso überraschender, als dass die sachliche Berichterstattung ja gerade ein Markenzeichen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist. Das trägt oftmals und gerade bei Themen, die in der Gesellschaft emotional diskutiert werden zur wohltuenden Versachlichung bei.
Die moderne Gesellschaft verändert sich. Vieles, was früher durch körperliche Arbeit geleistet werden musste, haben heute Maschinen übernommen. An die Stellen körperlicher Belastungen treten oft sitzende Bürotätigkeiten, neue Formen von Stress, neue soziale Herausforderungen und neue psychische Anforderungen. Unter diesen neuen Gegebenheiten sind Ernährung, Genuss und Bewegung individuell auszubalancieren. Manchen Menschen gelingt das nicht. Viele bewegen sich zu wenig, einige essen vielleicht zu viel.
Zu den Folgen zählt man unter anderem eine Zunahme von Erkrankungen an Diabetes Typ 2, Übergewicht und Adipositas. Auf der Suche nach den Ursachen glauben einzelne, aber lautstarke Kritiker, im Zucker die wesentliche Ursache für diese modernen Probleme gefunden zu haben. Das ist schlicht falsch. Welche Ursachen für diese Zivilisationskrankheiten verantwortlich sind, dazu wird weltweit geforscht, manchmal auch spekuliert und oft leidenschaftlich gestritten.
Nach allem, was die heutige Studienlage hergibt, können Zivilisationskrankheiten sehr viele Ursachen haben. Dafür in Frage kommen Veranlagung, vererbte und erworbene Krankheiten ebenso wie psychische Faktoren, der persönliche Lebensstil, Stress oder Schlafmangel. Die Liste ist bereits lang und sie wird länger. Die deutsche Zuckerwirtschaft kommt auf Basis der Studienlage zu dem Schluss, dass Zucker nicht zu den Ursachen gehört. Die Dämonisierung von Zucker ist nicht nur falsch, sondern letztlich unverantwortlich. Denn sie verstellt den Blick auf die vielfältigen Ursachen und zugleich auf die Chancen, Zivilisationskrankheiten vorzubeugen und einzudämmen.
Die gesellschaftliche Debatte darüber, wie das geschehen kann, ist notwendig. Sie muss aber mit Blick auf die tatsächlichen Ursachen geführt werden. Die deutsche Zuckerwirtschaft möchte zu einer Versachlichung dieser Debatte beitragen, auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und Studien den Dialog mit der Öffentlichkeit führen.
Über die Initiative "Schmeckt Richtig!"
Zucker ist ein Naturprodukt und traditioneller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Mit der Initiative "Schmeckt Richtig" möchte die deutsche Zuckerwirtschaft zur sachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Zucker einladen und mit Irrtümern über Zucker aufräumen. Weitere Informationen stehen auf www.schmecktrichtig.de bereit.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 27.10.2015 - 12:05 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kategorie:
Nahrung- und Genussmittel
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