Rheinische Post: Voestalpine-Chef Eder sieht durch CO2-Zertifikate 360.000 Jobs in Gefahr
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Weltstahlverbands, Wolfgang Eder, warnt vor den Folgen der
Industriefeindlichkeit in Deutschland. Die ab 2020 geltenden Regelung
zum CO2-Zertifikatehandel würden für den Stahlkonzern Voestalpine,
dessen Vorstandschef er ist, Mehrkosten von 200 Millionen Euro
bedeuten. "Ein solches Geschäft lohnt sich dann nicht mehr", sagte
Eder im Gespräch mit der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen
Post" (Mittwochausgabe). Insgesamt sieht er 360.000 Arbeitsplätze in
Europa in Gefahr. Deutschland und Österreich als stark
industrialisierte Länder seien besonders betroffen. Er forderte die
Politik auf, einen weiteren Wegzug ins Ausland durch Modifizierungen
der Regelung zu verhindern.
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Datum: 28.10.2015 - 05:00 Uhr
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