Neues aus der Forschung: Aus Algen Energie gewinnen
Das Forschungszentrum Jülich untersucht derzeit, ob die Alge eine weitere Alternative bei der Energiegewinnung sein kann. Dabei nutzen die Wissenschaftler das klimaschädliche CO2 und führen es dem pflanzenartigen Lebewesen zu.
Energieträger Pflanze
Dass Pflanzen genutzt werden, um Strom zu produzieren ist nicht neu. Bioethanol, Biodiesel oder Pflanzenöle, gewonnen aus Mais, Soja, Raps und anderen pflanzlichen Quellen, werden bereits eingesetzt. Bei diesen Energieträgern spricht man von Biokraftstoffen der ersten Generation. Entscheidendes Kriterium für diese Bezeichnung ist die Tatsache, dass vom jeweiligen Rohstoff nur die Frucht benötigt wird. Kraftstoffe der zweiten Generation verwenden meist die ganze Pflanze und sind somit deutlich nachhaltiger (z.B. Stroh). Die dritte und letzte Generation sind pflanzliche Rohstoffe wie die Alge, die standortunabhängig angebaut werden können und nicht in Konkurrenz zu den klassischen pflanzlichen Rohstoffen stehen, die auch zur Ernährung genutzt werden können.
Eine kommerzielle Nutzung ist derzeit noch nicht abzusehen, da der Aufwand bislang noch zu groß ist und die Effizienz zu gering. Ob die Zukunft dennoch von den nachwachsenden Rohstoffen bestimmt wird, wollen die Wissenschaftler in Jülich erforschen.
Quellen:
Deutschlandfunk
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Datum: 06.11.2015 - 09:52 Uhr
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