neues deutschland: Verlust eines russischen Kampfflugzeugs: Halbe Wahrheit, ganzer Abschuss
ID: 1291072
vorgestellt: nicht der russische Außenminister Lawrow, der am Tag
nach dem Abschuss nach Ankara wollte; nicht Frankreichs Präsident
Hollande vor seinem »Anti-Terror-Besuch« am Donnerstag in Moskau; und
auch nicht die US-Regierung, der ein von der Türkei geforderter
NATO-»Bündnisfall« gegen Russland ungelegen kommt. Wenn sie noch bei
Trost ist, fordert auch die Türkei keine militärische Eskalation.
Vermutlich hat keine Seite diese Zuspitzung aktiv herbeigeführt. Aber
beide, Russland und schon länger die Türkei, stecken tief drin im
Syrien-Krieg und liefen sehenden Auges in diese Konfrontation. Es ist
dabei unerheblich, ob die Maschine noch drei Meter auf syrischem
Gebiet war oder nicht. Wenn eine gemeinsame Position zur Verhinderung
weiterer Eskalation Ergebnis der am Dienstag sofort einberufenen
NATO-Tagung sein sollte, hat sie ihren Zweck erfüllt. Russlands
Präsident nannte den Abschuss einen »Schlag von hinten«, »begangen
von Helfershelfern von Terroristen«. Das ist die Wahrheit, die halbe.
Häuptling Putin spricht - ebenso wie seine Amtsbrüder Erdogan,
Hollande oder Obama, wenn es um den »Krieg gegen den Terror« geht,
mit gespaltener Zunge. Ankara/Paris auf der einen und Iran/Russland
auf der anderen Seite verfolgen in Syrien entgegengesetzte
Kriegsziele. In beiden Fällen fokussierten sich diese bislang nicht
auf den Islamischen Staat. Es gibt nur keiner zu.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1715
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.11.2015 - 18:02 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1291072
Anzahl Zeichen: 1707
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 205 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Verlust eines russischen Kampfflugzeugs: Halbe Wahrheit, ganzer Abschuss"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Lausitzer Rundschau: In engen Grenzen Die Debatteüber den Mindestlohn ...
Als die Flüchtlingskrise im Sommer mit voller Wucht in Deutschland aufschlug, meinte Kanzlerin Angela Merkel noch: "Deutsche Gründlichkeit ist super", aber jetzt sei "deutsche Flexibilität" gefordert. Warum sollte das nicht auch für Teilregelungen beim Mindestlohn gelten?
neues deutschland: Südamerikas Linke getroffen ...
Die Warnung stieß auf taube Ohren. Rund 50 Politiker und Intellektuelle hatten vor Argentiniens Stichwahl ein Manifest unterzeichnet, in dem sie einen Sieg von Mauricio Macri zum Vormarsch der »konservativen Restauration« in Lateinamerika erklärten. Zu den illustren Unterzeichnern zählen de
neues deutschland: Drei Jahre nach Brandkatastrophe in Pakistan: Betroffene fordern langfristige Entschädigung ...
Drei Jahre nach dem Brand in der Textilfabrik Ali Enterprises in Pakistan, bei dem 254 Menschen ums Leben kamen, weigert sich der deutsche Textildiscounter KiK weiter, die Opfer auch langfristig zu entschädigen. "KiK muss zur Rechenschaft gezogen werden", forderte jetzt Shahida Parveen
phoenix Runde: Allianz gegen den Terror - Ist Putin wieder salonfähig? - Dienstag, 24. November 2015, 22.15 Uhr ...
Eine Allianz der Vernunft: Nach den Anschlägen von Paris rücken die internationalen Partner zusammen und reichen auch Moskau wieder die Hand. Noch im Frühsommer hatte die G7 Russland die kalte Schulter gezeigt. Am Rande des G20-Gipfels fand nun ein intensives Gespräch mit US-Präsident Barac




