Rheinische Post: Kommentar: Merkel steht mit dem Rücken zur Wand
ID: 1291769
um die Europäer von einer gemeinschaftlichen Lösung der
Flüchtlingskrise zu überzeugen. Sie verknüpfte den Erhalt des
grenzfreien Europas mit einer solidarischen Verteilung der
Flüchtlinge. Das war eine indirekte Drohung mit einem Szenario, das
sie eigentlich ablehnt: Abschottung. Sie musste jetzt dieses
Folterinstrument auf den Tisch legen, da sie mit dem Rücken zur Wand
steht. Innerparteilich formiert sich zunehmend Widerstand gegen ihre
Ablehnung einer Obergrenze. In Europa setzt sie mit den Kontingenten
auf eine Lösung, die bisher auch keine Mehrheit gefunden hat. Aus
vielen europäischen Ländern schlägt ihr Häme statt Solidarität
entgegen, und am Wochenende steht der schwierige Türkei-EU-Gipfel
bevor. Für die deutsche Kanzlerin ist es existenziell wichtig, dass
sie vom Wochenende mit einer Erfolgsmeldung nach Hause kommt. Ihren
Parteitag im Dezember kann sie nur unbeschadet überstehen, wenn sie
eine Reduzierung der Flüchtlingszahlen nachweisen oder konkret in
Aussicht stellen kann. National muss sie bis dahin zudem einen
Kompromiss zum zweiten Asylpaket in der großen Koalition finden.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.11.2015 - 20:14 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1291769
Anzahl Zeichen: 1403
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 266 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Merkel steht mit dem Rücken zur Wand"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar: Die Türkei lenkt ein ...
Präsident Recep Tayyip Erdogan ist ein machtbewusster Politiker, der nicht lange fackelt, sondern gern zuschlägt. Das hat er beim Abschuss des russischen Kampfjets wieder deutlich gezeigt. Doch offenbar hat er gemerkt, dass er mit seinem Imponiergehabe zu weit gegangen ist. Er und sein Außenm
Schwäbische Zeitung: Kontingente bringen Ruhe - Kommentar zu Flüchtlingskontingenten ...
Kann man mit sprachlichen Kniffen eine politische Krise umschiffen oder zumindest für weniger Aufgeregtheit sorgen? Die CDU versucht das gerade. Denn Angela Merkel hat erkannt, dass ihr emotionaler Moment, als sie Flüchtlinge nach Deutschland holte, nicht ihr bester Moment als Politikerin war.
Schwäbische Zeitung: Nun sind die Bürger am Zug - Leitartikel zum Thema Volksentscheide ...
Die Landesverfassung ist nicht unantastbar, sie kann geändert werden. Dass für Verfassungsänderungen eine Zwei-Drittel- und keine einfache Mehrheit nötig ist, zeigt, dass Schnellschüsse dabei tabu sind. Nur durch eine Veränderung der politischen Machtverhältnisse könnte an diesem Regelbuc
Mitteldeutsche Zeitung: zu Kohle-Ausstieg ...
Wenn in Paris ein brauchbares Klima-Abkommen zustande kommt, muss der langfristigen Kohle-Ausstieg in der Tat schnell eingeleitet werden. Das ist nicht nur im Interesse des Klimas, sondern auch der Unternehmen. Die Branche befindet sich im Umbruch. Es geht darum, diesen zu gestalten. Durchwu




