Bessere Produkte mit dem Kunden / Deloitte-Studie: Testing-Prozesse mit Verbrauchern senken Entwicklungsausgaben um 15 Prozent
ID: 1291878
Unternehmen durch richtiges Testing bei der Markteinführung von
Produkten. Sie können dabei sogar die Kundenbindung weiter festigen,
so die Ergebnisse der Deloitte-Studie "Testen wie die Besten: Neue
Einsparpotenziale durch smarte Feedbackanalyse". Die Untersuchung von
Tools und Testingprozessen in der Technologie-, Medien- und
Telekommunikations-Branche zeigt: Testing-Abläufe lassen sich durch
drei Faktoren optimieren. Diese sind: ein strukturierter Prozess zur
Einbindung von Nutzerfeedback, der Einsatz relevanter
Kommunikationskanäle und die Integration von Data Analytics. Zusammen
schaffen alle drei Maßnahmen eine kostengünstigere Entwicklung
seriennaher Produkte und Dienste.
"Will Deutschland seine führende Stellung behaupten, muss sich
unsere Ingenieurskunst vom technisch Machbaren hin zum Kundenwunsch
orientieren. Wer Verbraucher intelligent in oft milliardenschwere
Entwicklungsprojekte einbindet, kann die Kosten erheblich reduzieren
und die Erfolgschancen erhöhen", sagt Dr. Andreas Gentner, Partner
und Leiter TMT EMEA bei Deloitte.
So wird Markterfolg planbar und günstiger Testing von Prototypen
und Services ist entscheidend: Durch Gebrauch und Prüfung müssen
Qualität, Funktionen sowie Bedienweise zur Marktreife geführt werden.
Die Deloitte-Studie stellt acht Optimierungsregeln vor:
1. Einfacher Einstieg: Den Zugang zum Programm nutzerfreundlich
gestalten
2. Smartes Timing: Kunden zum richtigen Zeitpunkt einbinden
3. Regelmäßige Kommunikation: Die Tester regelmäßig informieren
4. Eindeutige Analysekanäle: Tests und Analysen nachvollziehbar und
verständlich machen
5. Einbeziehung von Testerprofilen: Sicherstellen, dass die Auswahl
repräsentativ ist
6. Reichweite des Feedback: Klarstellen, wann an wen kommuniziert
wird
7. Kontinuierliche Kontrolle: Prüfen, ob die richtigen User über die
richtigen Kanäle Feedback geben
8. Feedbackzeitleiste aufsetzen: Genaue Abläufe definieren, um auch
späteres Feedback einzubinden
Feedback über alle Kanäle nutzen
Kundenfeedback hat viele Wege: Ein persönlicher Testzugang
ermöglicht auf intuitive und komfortable Weise individuelle
Rückmeldungen. Apps erlauben über verschiedene Devices ein direktes,
strukturiertes Feedback, wohingegen sich Foren für den permanenten
Austausch zu Features und Lösungen eignen. Surveys ergeben eine
umfassende Bewertung von Funktionen und Anwendung, erfordern aber
eine genaue Teilnehmerdefinition. Rückmeldungen aus Support und
Aftersales Service binden früheres Anwenderfeedback ein. Social
Media-Kanäle wie Twitter und Blogs bieten ein breites Feedback, das
im Prozess nach Relevanz gewichtet werden muss. Parallel dazu lässt
sich auf indirekte Quellen wie Sensor- und Tracking-Daten
zurückgreifen.
Smart Data, smart Testing
Gebrauch, Auslastung und Präferenzen können heute auch anhand
automatisch erzeugter Informationen analysiert werden. In der
modernen Datenwelt entstehen permanent elektronische Rückmeldungen zu
Einsatz und Bewertung von Produkten und Leistungen. Durch Data
Analytics lassen sich diese vielfältigen und unterschiedlichen
Angaben miteinander verknüpfen und sinnvoll für das Testing
auswerten. Erkennbar ist etwa, wann Produkte von wie vielen genutzt
werden, wo ein Bruch in der Customer Journey entsteht oder in welchem
Umfeld Lösungen eingesetzt werden. Gleichzeitig können über Data
Analytics auch Influencer identifiziert werden, die als Tester
besonders wertvolles Feedback geben und als Multiplikatoren die
Kundenansprache erweitern.
"Data Analytics kann die bisherigen Testing-Ansätze noch einmal
deutlich optimieren. Neue Verfahren ermöglichen eine noch genauere
Analyse der zahlreichen Rückmeldungen. Die smarte Auswertung des
Kundenfeedbacks zeigt, wie Unternehmen aus der TMT-Industrie bereits
heute von konkreten Analytics-Use Cases profitieren", so Dr. Andreas
Gentner.
Die vollständige Studie finden Sie unter http://ots.de/hGpUP zum
Download.
Über Deloitte
Deloitte erbringt Dienstleistungen in den Bereichen
Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Corporate Finance und Consulting
für Unternehmen und Institutionen aus allen Wirtschaftszweigen;
Rechtsberatung wird in Deutschland von Deloitte Legal erbracht. Mit
einem weltweiten Netzwerk von Mitgliedsgesellschaften in mehr als 150
Ländern verbindet Deloitte herausragende Kompetenz mit erstklassigen
Leistungen und unterstützt Kunden bei der Lösung ihrer komplexen
unternehmerischen Herausforderungen. Making an impact that matters -
für mehr als 220.000 Mitarbeiter von Deloitte ist dies gemeinsames
Leitbild und individueller Anspruch zugleich.
Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited
("DTTL"), eine "private company limited by guarantee" (Gesellschaft
mit beschränkter Haftung nach britischem Recht), ihr Netzwerk von
Mitgliedsunternehmen und ihre verbundenen Unternehmen. DTTL und jedes
ihrer Mitgliedsunternehmen sind rechtlich selbstständig und
unabhängig. DTTL (auch "Deloitte Global" genannt) erbringt selbst
keine Leistungen gegenüber Mandanten. Eine detailliertere
Beschreibung von DTTL und ihren Mitgliedsunternehmen finden Sie
aufwww.deloitte.com/de/UeberUns.
© 2015 Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.
Pressekontakt:
Isabel Milojevic
Leiterin Presse
Tel: +49 (0)89 29036 8825
imilojevic@deloitte.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.11.2015 - 09:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1291878
Anzahl Zeichen: 6126
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf/München
Kategorie:
Unternehmensberatung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 199 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Bessere Produkte mit dem Kunden / Deloitte-Studie: Testing-Prozesse mit Verbrauchern senken Entwicklungsausgaben um 15 Prozent"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deloitte (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
- Mehr als jede zweite Person (56%) in Europa nutzt bereits KI beim Shopping, vor allem für den Preisvergleich (32%). - Die Kaufentscheidung vollständig an die KI zu delegieren, kommt nur für acht Prozent der europäischen und sechs Prozent der deutschen Konsument:innen infrage. - Die häuf
Europäischer Fußballmarkt überschreitet erstmals die Marke von 40 Milliarden Euro / Bundesliga erzielt Rekordumsatz und höchstes operatives Ergebnis ihrer Geschichte ...
- Über die Hälfte des Gesamtumsatzes im europäischen Fußballmarkt steuern die "Big Five"-Ligen bei. - Höchster Umsatz in der englischen Premier League (8,1 Mrd. Euro) vor der deutschen Bundesliga (4,3 Mrd. Euro) und der spanischen LaLiga (4,1 Mrd. Euro). - Umsatzwachstum könnte
Großteil der Unternehmen in Deutschland setzt auf strikten Sparkurs / Investitionen in Resilienz priorisiert nur jeder fünfte Finanzvorstand ...
- Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, setzen 68 Prozent auf Kostensenkungen und 64 Prozent auf die Integration von Künstlicher Intelligenz. - Die CFOs rechnen mit Preissteigerungen von durchschnittlich 3 Prozent in den kommenden zwölf Monaten. - Zwei Drittel der CFOs erwarten durch
Weitere Mitteilungen von Deloitte
Syracom-Studie: Markt für Enterprise Architecture (EA) Software öffnet sich für neue Tool-Philosophien ...
Enterprise Architecture Management (EAM) ist für Unternehmen zu einer komplexen Aufgabe geworden. Entsprechend wächst der Markt für EAM-Werkzeuge. Die Anzahl der Lösungsanbieter hat sich deutlich vergrößert. Vor allem kleine Hersteller setzen auf schlanke und optimierte Ansätze für EAM-We
Götz Wenker wird Geschäftsführer der WKHH Wirtschaftskanzlei Hansestadt Hamburg ...
Kurzfassung Götz Wenker (64) tritt ab dem 1. Januar 2016 in die Geschäftsführung bei dem Wirtschaftsberatungsunternehmen WKHH Wirtschaftskanzlei Hansestadt Hamburg ein. Er verantwortet die Bereiche Produkte, Finanzen, Recht und die Organisation des Innendienstes. Firmengründer und Inhabe
Studie: Die Stammdatenqualität in deutschen Unternehmen ist zu schlecht ...
Studie des ERP-/PPS Entwicklers Planat zeigt: Um wirtschaftliche Verluste zu vermeiden, müssen Unternehmen dringend ihr Stammdatenmanagement optimieren Die Datenqualität in Deutschland lässt zu wünschen übrig. Viele Daten sind mangelhaft, falsch oder fehlen sogar ganz. Das befürchtet me
Roland Berger gehört zu den "Stars 2016" unter den "Marken des Jahrhunderts" ...
- Neue Markenstrategie und Geschichte des Beratungsunternehmens lassen "Stern am Markenhimmel" lebendig werden Mit seiner neuen Markenstrategie gehört Roland Berger zu den "Stars 2016" in der aktuellen Ausgabe von "Marken des Jahrhunderts". Dieses Kompendium




