Kölner Stadt-Anzeiger: Kabarettist Wilfried Schmickler ärgern typische Aufregerthemen überhaupt nicht
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Bühne in Rage - typische Alltags-Aufregerthemen lassen ihn dagegen
völlig unberührt: "Ich rege mich nicht über Fußball-Ergebnisse auf,
schlechte Fernseh-Programme und Schlangen vor Spar- und anderen
Kassen. Dasselbe gilt für flötenspielende Straßenmusiker, dogmatische
Veganer und nichtrauchende Fahrradfahrer mit Helm", sagte Schmickler
dem Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstags-Ausgabe).
Der 61-Jährige plädiert für einen vorsichtigen Umgang mit der Wut
- denn gute und schlechte Wut seien nicht zu trennen: "Wenn die
wirklichen Wutbürger einmal losgelassen werden, kann man irgendwann
überhaupt nichts mehr unterscheiden. Und schon gar nicht Gut und
Böse. Siehe Pegida. Dann werden sie plötzlich zu Tollwut-Bürgern, die
Galgen schwenkend und Hass predigend den Boden bereiten für Mord-,
Brandanschläge und Menschen-Treibjagden."
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Datum: 27.11.2015 - 17:18 Uhr
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