17.000. Einsatz für Greifswalder Hubschrauber

17.000. Einsatz für Greifswalder Hubschrauber

ID: 129455

Gestern leistete die Greifswalder Station der DRF Luftrettung ihren 17.000. Rettungseinsatz seit Bestehen.



(firmenpresse) - Die Besatzung von „Christoph 47“ war gerade auf dem Rückflug von einem Einsatz im Leitstellenbereich Neubrandenburg, als sie noch in der Luft einen Folgealarm erhielt. Auf der Insel Rügen hatte ein 51-jähriger Mann einen Schlaganfall erlitten. Der bodengebundene Notarzt hatte direkt nach der Untersuchung den Rettungshubschrauber für den schnellen Transport in eine Spezialklinik angefordert. Die Hubschraubernotärztin, die gestern im Einsatz war, erklärt: „Bei einem Schlaganfall ist die Zeit der wichtigste Faktor. Sobald die Diagnose feststeht, muss der Patient schnellstmöglich in eine Klinik mit spezialisiertem Schlaganfallzentrum, eine so genannte Stroke Unit, transportiert werden. Je schneller der Patient eine optimale Behandlung erhält, desto höher sind seine Überlebenschancen sowie die Chancen auf eine rasche und vollständige Genesung. Der Hubschrauber bietet dabei als schnelles Transportmittel einen kostbaren Zeitvorteil.“

Internistische Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt sind die häufigsten Einsatzgründe für den Greifswalder Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung. „Christoph 47“ flog von Januar bis September 2009 bereits 1.108 Einsätze. Pilot Burkhard Piper erläutert die Bedeutung des Hubschraubers für die Region: „Besonders für die Bewohner der umlie-genden Inseln, wie beispielsweise Rügen, Hiddensee und Usedom sowie der Halbinsel Darß, ist die Luftrettung sehr wichtig. Allein gestern lagen drei unserer sechs Einsatzorte auf den Inseln.“

Der Greifswalder Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung
Der in Greifswald stationierte Rettungshubschrauber mit dem Funkrufnamen „Christoph 47“ wird bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Dazu ist der Hubschrauber täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit und mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten besetzt. Notfallorte im Umkreis von 50 Kilometern kann „Christoph 47“ in maximal 15 Minuten erreichen. Darüber hinaus wird der Hubschrauber für den dringenden Transport von Patienten zwischen Kliniken eingesetzt.


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die DRF Luftrettung betreibt an 30 Stationen in Deutschland und Österreich über 50 Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber. Darüber hin-aus werden Ambulanzflugzeuge für weltweite Patiententransporte eingesetzt. Rund 500 Notärzte, 300 Rettungsassistenten, 180 Piloten sowie 70 Techniker sind für die DRF Luftrettung tätig. Pro Jahr leistet die DRF Luftrettung rund 41.000 Einsätze.
In Deutschland hat jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Rettungshubschraubers, wenn dies medizinisch erforderlich ist. Die Kosten der Luftrettung können im bundesweiten Durchschnitt allerdings nicht vollständig durch die gesetzlichen Krankenkassen getragen werden. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die DRF Luftrettung daher auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen. In vielen Orten gehen deshalb Beauftragte von Tür zu Tür, um über die Arbeit der DRF Luftrettung zu informieren und Förderer für den DRF e.V: zu werben. Sie sammeln an den Haustüren kein Geld, tragen Dienstkleidung und können sich ausweisen. Fragen zur Fördermitgliedschaft beantwortet das Service-Team des DRF e.V. auch gerne telefonisch: Montag bis Freitag von 8.00 bis 20.00 Uhr, Telefon: 0711-70072211.

Mehr Informationen im Internet unter: www.drf-luftrettung.de

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DRF Luftrettung
Nicola Roth
Rita-Maiburg-Str. 2
70794 Filderstadt
T. 0711.7007-2206
info(at)drf-luftrettung.de



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Datum: 22.10.2009 - 16:45 Uhr
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