Rheinische Post: Kommentar /
Krafts Erfolg auf Kosten des Bundes
= Von Michael Bröcker
ID: 1295684
Bund-Länder-Finanzen "bis an die Grenzen der Höflichkeit", so hat es
ein Teilnehmer formuliert, für ein neues Ausgleichssystem gekämpft.
Und gewonnen. 1,5 Milliarden Euro mehr pro Jahr kann NRW erwarten,
wenn der Bund dem Beschluss folgt. Finanzminister Schäuble müsste
rund 1,1 Milliarden mehr pro Jahr an die Länder zahlen, als er bisher
bereit war. Hannelore Kraft und ihr Finanzchef Norbert Walter-Borjans
haben die Länder auf Linie gebracht, um das für NRW ungerechte
Umsatzsteuersystem zu korrigieren. Kein Wunder: Jedes Land bekommt
künftig mehr. Auf Kosten des Bundes. So läuft das, wenn sich
Ministerpräsidenten einigen. Ob NRW die Schuldenbremse einhalten
kann, bleibt allerdings weiter offen. Die Flüchtlingskosten sind
unkalkulierbar. Immerhin: Ab 2020 wäre NRW wieder Geberland. Im
Landtagswahlkampf 2017 eine schöne Botschaft für die
Regierungschefin, deren Haushaltspolitik mehrfach von Gerichten
gerügt wurde. Nur: Der Erfolg gründet sich - typisch SPD - auf
Einnahmeverbesserungen. Selbst bei Rekordsteuereinnahmen war Kraft
nicht bereit, wirksam Ausgaben zu kürzen. Die Diplom-Ökonomin hat
gezeigt, dass sie Politik kann. Finanzpolitik nicht.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.12.2015 - 21:02 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1295684
Anzahl Zeichen: 1464
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 295 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar /
Krafts Erfolg auf Kosten des Bundes
= Von Michael Bröcker"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Allg. Zeitung Mainz: Scharfmacher / Kommentar zur Flüchtlingspolitik von Reinhard Breidenbach ...
Wie prekär das Flüchtlingsthema ist, zeigt sich auch darin, dass der Bundestag am Freitag über einen Kriegseinsatz im Kampf gegen den islamistischen Terror abstimmt. Es ist denkbar, sogar wahrscheinlich, dass solche militärischen Missionen auch einen gewissen Zulauf für den Islamischen Staat
Schwäbische Zeitung: Nicht besser als der Rest - Kommentar zur Einzelfallprüfung für Asylbewerber ...
Wer nicht alles in letzter Zeit zum Syrer geworden ist: Nicht nur Afghanen und Iraker, sondern auch Flüchtlinge aus Nordafrika haben vorgegeben aus dem Bürgerkriegsland zu stammen. Das könnte nach dem Willen einiger Teilnehmer an der Innenministerkonferenz bald schwerer werden, weil auch für
Schwäbische Zeitung: Auf der Zielgeraden - Leitartikel zum Finanzausgleich ...
Wenn es um Geld geht, kennen Ministerpräsidenten keine Freunde. Sicher, man bewegt sich gerne unter seinesgleichen - die Achse der reichen Länder Baden-Württemberg, Bayern und Hessen steht, gleich welche Partei gerade regiert. Denn die Südländer sind es leid, die Zahlmeister der Nation zu
BERLINER MORGENPOST: Schnellwege für Radfahrer / Kommentar von Gilbert Schomaker zu Radwege in Berlin ...
Der Berliner Senat soll prüfen, ob zwei neue Radwege quer durch Berlin entstehen können: eine "Radbahn" unterhalb der U-Bahnline 1 und ein "Fahrrad-Highway" entlang der S-Bahnlinie 1. Rund 400.000 Euro genehmigte nun der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses mit der eindring




