Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Das Konsumverhalten der Deutschen und der Klimawandel
Vieles ist ganz einfach
Matthias Bungeroth
ID: 1297393
Formel lässt sich das bringen, was die Experten des Umweltbundesamts
in ihrer Broschüre "Umwelt, Haushalte und Konsum" zusammengefasst
haben. Dabei geht es ihnen nicht um Bevormundungen des Bürgers à la
Veggie Day, mit denen wohlmeinende Vordenker ökologischen Konsums
sich den Vorwurf gefallen lassen müssen, sie würden das Privatleben
des Einzelnen mit Regeln und Verboten zur lustlosen Veranstaltung
machen. Es geht vielmehr darum, den Verbrauchern durch Aufklärung
einen Aha-Effekt zu vermitteln, der mehr Menschen dazu bringt, sich
immer öfter bewusst für eine klimaschonende Lebensweise zu
entscheiden. Vieles ist dabei ganz einfach. Weniger Fleisch und mehr
regionale Produkte, lautet etwa die Devise bei der Ernährung. Denn 13
Prozent unserer CO2-Produktion gehen aufs Konto der Ernährung. Zwei
Drittel der Ackerflächen, auf denen in Deutschland verbrauchte
Lebensmittel produziert werden, liegen aktuell im Ausland. Und: Pro
Jahr werden in Deutschland noch etwa 6,7 Millionen Tonnen
Lebensmittel weggeworfen. Es ist ein Unterschied, ob man einen
modernen Wagen der Mittelklasse fährt, der rund sechs Liter Sprit auf
100 Kilometern verbraucht, oder aber einen SUV, der bis zu 18 Liter
verbrennt. Die Politik ist aufgefordert, genau hinzusehen, warum ein
Golf 1 rund 750 Kilogramm wog und der moderne Golf heute 1,3 Tonnen.
Und: Beim öffentlichen Nahverkehr gibt's viel Nachholbedarf, gerade
im ländlichen Raum.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.12.2015 - 20:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1297393
Anzahl Zeichen: 1783
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 221 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Das Konsumverhalten der Deutschen und der Klimawandel
Vieles ist ganz einfach
Matthias Bungeroth"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Verdi-Chef sieht Angriff auf alle Bereiche des Sozialstaats ...
Bielefeld. Der Chef der Vereinigten Dienstleistungsgesellschaft Verdi, Franke Werneke, warnt davor, Reformen auf dem Rücken der Beschäftigten durchzusetzen. "Es gibt gerade einen Angriff auf praktisch alle Bereiche des Sozialstaats - auf Arbeitnehmerrechte, Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar US-Einreiseverbot für Muslime gefordert Es ist genug, Donald Dirk HAUTKAPP, WASHINGTON ...
Donald Trump ist nur auf den ersten Blick der in vielen Umfragen strahlend führende Präsidentschaftskandidat der Republikaner in Amerika. Bei genauem Hinsehen erkennt man einen um seine brüchige Vormachtstellung bangenden Brunnenvergifter. Trump ist bei gebildeteren konservativen Wählern, viel
RNZ: Ohne Gewähr - Kommentar zum Bericht über das IS-Arsenal ...
Tatsächlich tut der Bund zumindest etwas von dem, was Amnesty fordert: Nicht nur die Waffen schicken, sondern auch die Ausbilder. Wo die Waffen über Jahre und Jahrzehnte bleiben, kann jedoch niemand verlässlich sagen. Genau in diese Wunde legt Amnesty nun den Finger. Denn so groß war die Ausn
Ostthüringer Zeitung: Syrische Familie in Gera nennt ihre Tochter aus Dankbarkeit nach Angela Merkel ...
Aus Dankbarkeit für die Aufnahme in Deutschland hat eine syrische Flüchtlingsfamilie ihre Tochter mit Vornamen "Angela Merkel" genannt. Das Mädchen kam am 24. November per Kaiserschnitt in Gera zur Welt und lebt nun mit seinen Eltern in der Erstaufnahmestelle im ehemaligen Wismut-Kra
Mitteldeutsche Zeitung: zu Bauern-Bilanz ...
Das Überangebot auf dem Milchmarkt und der damit einhergehende Preisverfall ist nämlich auch Resultat der Bauernverbandspolitik. Man ist in den vergangenen Jahren nicht müde geworden, die Milchviehhalter auf Expansionskurs zu bringen, um die rasant wachsende Nachfrage insbesondere aus China




