NOZ: NOZ: CSU sieht Autorität von Kanzlerin durch unionsinternen Streit nicht gefährdet
ID: 1299096
unionsinternen Streit nicht gefährdet
Landesgruppenchefin Hasselfeldt erwartet "Vernunft" auf
CDU-Parteitag - "Diskussion in der Sache über Flüchtlingspolitik ist
keine Beschädigung" Osnabrück. CSU-Landesgruppenchefin Gerda
Hasselfeldt sieht die Autorität von Kanzlerin Angela Merkel (CDU)
durch den anhaltenden parteiinternen Streit um die Flüchtlingspolitik
nicht gefährdet. "Niemand in der CDU kann ernsthaft ein Interesse
daran haben, die Bundeskanzlerin zu beschädigen", sagte Hasselfeldt
der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). Die Union müsse sich
allerdings hüten, jede Diskussion in der Sache gleich als
Beschädigung zu sehen. "Das wäre das Ende der Politik", sagte
Hasselfeldt. Auf dem CDU-Bundesparteitag an diesem Montag sei zu
erwarten, dass die Christdemokraten mit der Abstimmung über den
Leitantrag zur Flüchtlingspolitik verantwortungsvoll umgingen und
"das hohe Gut der Geschlossenheit" zu schätzen wüssten. In dem Antrag
lehnt die CDU-Spitze im Gegensatz zu Teilen der Partei die Festlegung
auf eine Obergrenze bei der Flüchtlingsaufnahme ab. Die CSU besteht
laut Hasselfeldt weiter auf dieser Obergrenze, da die
Aufnahmefähigkeit Deutschlands in weiten Teilen überschritten sei. Im
Durchschnitt kämen in Bayern trotz des Winters zwischen 4000 und 7000
Flüchtlinge pro Tag an. "Das ist viel zu viel", erklärte die
CSU-Politikerin. Sie schloss einen Streit auf offener Bühne bei dem
Parteitag aus, bei dem auch CSU-Chef Horst Seehofer an diesem
Dienstag eine Rede hält. Vernunft und Pragmatismus würden die
Oberhand behalten, meinte Hasselfeldt.
_____________________________________________________________
CSU-Landesgruppenchefin kritisiert SPD als "nicht kalkulierbar"
"Vereinbarungen werden ständig aufgekündigt" - Hasselfeldt: Keine
Nachbesserung beim Asylpaket 2
Osnabrück. CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt hat den
Koalitionspartner SPD als "nicht kalkulierbar" kritisiert.
"Vereinbarungen gelten kaum etwas und ständig werden Einigungen
aufgekündigt", warf Hasselfeldt der SPD in einem Interview mit der
"Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag) vor. "Erst Hüh, dann Hott:
ständig geht es in eine andere Richtung", sagte sie. Ein Beispiel sei
das Asylpaket 2. Kaum hätten die drei Parteichefs von CDU, CSU und
SPD darin Verschärfungen in der Asylpolitik beschlossen, würden sie
vom SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel wieder einkassiert. Die Forderung
der SPD, bei Flüchtlingen Frauen, Kinder und Behinderte bevorzugt zu
behandeln, wies die CSU-Politikerin zurück. Sie sehe keine
Notwendigkeit, für besondere Personengruppen weitere Verbesserungen
zu beschließen. "Sie bekommen das, was notwendig ist. Ich sehe keinen
Nachbesserungsbedarf", erklärte Hasselfeldt. Die SPD solle sich an
das halten, was beschlossen worden sei. So könne es nicht sein, dass
SPD-Länder den gemeinsamen Beschluss missachteten, wonach
Abschiebungen künftig nicht mehr angekündigt würden oder
Asylbewerbern anders als vereinbart weiterhin Geld statt
Sachleistungen gäben.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.12.2015 - 07:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1299096
Anzahl Zeichen: 3551
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 419 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"NOZ: NOZ: CSU sieht Autorität von Kanzlerin durch unionsinternen Streit nicht gefährdet"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Osnabrück. Im Vorfeld des Bundesparteitages hat der AfD-Nachwuchschef Jean-Pascal Hohm eine mangelnde inhaltliche Tiefe seiner Partei in den sozialen Netzwerken beklagt. "Wir als AfD sagen noch viel zu häufig nur, wogegen wir sind, und spitzen da extrem zu", sagte der Chef Nachwuchsorga
Grünen-Chefin Brantner kritisiert neue Reformpläne: "Das ganze Paket ist mutlos" / Brantner wirft Regierung "Schmalspurreform" bei Einkommensteuer vor - Lob für härtere Linie g ...
In der Debatte um die anstehenden Reformen kritisiert Grünen-Chefin Franziska Brantner die jüngsten Koalitionsbeschlüsse scharf und wirft der Regierung Mutlosigkeit vor. "Die wichtigsten Fragen bleiben offen: Wie schaffen wir den Wohlstand von morgen? Womit verdienen wir in der Zukunft Geld
Historikerin warnt vor blindem Vertrauen in deutsche Institutionen gegen Rechtspopulismus / Autorin Morina sieht US-Zivilgesellschaft als Vorbild ...
Angesichts des Umfragehochs der AfD und des Vertrauensverlusts in die einstigen Volksparteien SPD und CDU in Deutschland warnt die Historikerin Christina Morina im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) davor, sich im Kampf gegen den Rechtspopulismus blind auf staatliche Inst
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Nils Schmid: Kretschmann macht gute sozialdemokratische Politik ...
Der Baden-Württembergische SPD-Chef Nils Schmid ist zuversichtlich, dass die SPD nach der Landtagswahl im kommenden März gemeinsam mit den Grünen weiter regieren wird: "Die SPD hat gute Chancen, gemeinsam mit den Grünen wieder zu gewinnen", sagte er im phoenix Interview. Er lobt di
Stephan Weil: Erwarte starkes Ergebnis für Gabriel ...
Im Vorfeld der heutigen Wiederwahl von Vizekanzler Sigmar Gabriel zum SPD-Vorsitzenden ist der niedersächsische Landesvorsitzende und Ministerpräsident Stephan Weil von einem starken Vertrauensbeweis der Partei überzeugt: "Gehe von einem starken Ergebnis für Gabriel aus, ob die Neun vorn
NOZ: Landesbischof nennt Lebensmittelrationierung in Nahost-Flüchtlingslagern "Skandal" ...
Landesbischof kritisiert Lebensmittelrationierung in Nahost-Flüchtlingslagern Meister: Gleichzeitig werden ungeheure Summen für Tornado-Flüge ausgegeben Osnabrück. Der evangelische Landesbischof Ralf Meister aus Hannover kritisiert, dass in den Flüchtlingslagern des UNHCR in Jordani
NOZ: NOZ: Integrationsbeauftragte kritisiert "Demontage" der Kanzlerin durch die CDU ...
Integrationsbeauftragte kritisiert "Demontage" der Kanzlerin durch die eigene Partei Özoguz: Gezänk der Union um die Flüchtlingspolitik schadet Deutschland - "SPD wird auf Parteitag vernünftige Antworten geben" Osnabrück .Die Integrationsbeauftragte der Bundesregie




