AOK Niedersachsen: Beitragssatz bleibt stabil bei 15,4 Prozent - keine Erhöhung / 70.000 Neukunden lassen die Kasse auf 2,44 Millionen Versicherte wachsen
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kommenden Jahr nicht steigen. Mit 0,8 Prozent Zusatzbeitrag bleibt
die AOK deutlich unter dem Durchschnittswert von 1,1 Prozent und
damit erheblich günstiger als viele Wettbewerber. Der Verwaltungsrat
der Kasse hat in seiner heutigen Sitzung entschieden, mit unverändert
umfangreichen Zusatzleistungen sowie einem stabilen Beitragssatz von
insgesamt 15,4 Prozent in das Jahr 2016 zu gehen. "Dies ist gerade
vor dem Hintergrund der vielen gesetzlichen Änderungen, deren
Umsetzungen finanziert werden wollen, keine Selbstverständlichkeit",
betonen die alternierenden Verwaltungsratsvorsitzenden Bernd
Wilkening und Ulrich Gransee.
"AOK-Versicherte profitieren ganz klar von unserer finanziellen
Stärke und unserer Ortsnähe mit 121 Standorten", betont Dr. Jürgen
Peter, Vorstandsvorsitzender der AOK Niedersachsen. Betriebsmittel
und Rücklage der Kasse belaufen sich zusammen auf rund eine Milliarde
Euro. "Von der professionellen Zahnreinigung über Sonderleistungen
für Schwangere bis hin zu Reiseschutzimpfungen - wir gehen mit
Top-Leistungen in das neue Jahr", so Peter.
Die teureren Kassen erheben einen Zusatzbeitrag von bis zu 1,4
Prozent. Ein Mitglied mit einem Bruttoverdienst von 3500 Euro würde
dort über 250 Euro pro Jahr mehr zahlen müssen. Bei einem Einkommen
an der Beitragsbemessungsgrenze summiert sich die Differenz auf mehr
als 300 Euro.
Über 70.000 Niedersachsen haben sich in 2015 als Neukunden für die
AOK entschieden. Aktuell sind rund 2,44 Millionen Niedersachsen bei
der AOK versichert. "Unser guter Service vor Ort zahlt sich aus. Das
ist es, was unsere Kunden schätzen und was uns wachsen lässt", so
AOK-Chef Peter.
Zugleich legte die Selbstverwaltung den Haushalt für 2016 fest. Er
beträgt 8,2 Milliarden Euro in der Krankenversicherung und 1,5
Milliarden Euro in der Pflegeversicherung. Damit wird die AOK im
kommenden Jahr voraussichtlich 642 Millionen Euro mehr für Gesundheit
und Pflege ausgeben als 2015. Die größten Ausgabenblöcke liegen im
Bereich Krankenhausbehandlung (2,8 Milliarden Euro, + 3,6 Prozent),
ärztliche Behandlung (1,4 Milliarden Euro, + 4,8 Prozent) und
Arzneimittel (1,3 Milliarden Euro, + 3 Prozent).
Außerdem hat der Verwaltungsrat in seiner heutigen Sitzung Dr.
Jürgen Peter als Vorstandsvorsitzenden der AOK Niedersachsen
bestätigt. Seine Amtszeit wurde um sechs Jahre verlängert. Peter
führt die Geschäfte der AOK Niedersachsen seit elf Jahren.
Pressekontakt:
AOK - Die Gesundheitskasse für Niedersachsen
Carsten Sievers | Pressesprecher
Direktion | Hildesheimer Straße 273 | 30519 Hannover
Telefon: (0511) 8701-10123 | Fax: (0511) 285 33 10123
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Datum: 16.12.2015 - 14:19 Uhr
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