Jung/Lenz: Nachhaltigkeitsziele erfordern zusätzliches Engagement
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notwendig
Der Parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung hat am
heutigen Freitag den Deutschen Bundestag zum Stand der
Nachhaltigkeitsindikatoren unterrichtet. Hierzu erklären der
Vorsitzende des Parlamentarischen Beirates der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion Andreas Jung und der Obmann des Gremiums
Andreas Lenz:
Andreas Jung: "Bei allen Fortschritten der letzten Jahre sind
weitere Anstrengungen notwendig. So zeigen die Indikatoren positive
Trends beim Ausbau der erneuerbaren Energien, dem Abbau öffentlicher
Schulden sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Demgegenüber
zeigen die Indikatoren für die Bereiche Artenvielfalt, Mobiliät sowie
Zukunftsinvestitionen Handlungsbedarf.
Der UN-Vertrag von Paris ist Auftrag für die Fortsetzung einer
ehrgeizigen Klimapolitik in Deutschland: In einem nationalen
Klimaschutzplan muss kurzfristig der Pfad der Dekarbonisierung in
Deutschland konkretisiert werden: Schritt für Schritt Ausstieg aus
Kohle, Öl und Gas - zur Umsetzung einer nachhaltiger Entwicklung."
Andreas Lenz: "Die von den Vereinten Nationen am 25. September
2015 verabschiedete 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung' ist ein
globaler Meilenstein. Erstmals haben sich Entwicklungs- und
Industrieländer gemeinsame Nachhaltigkeitsziele gegeben. Die Agenda
muss gelingen - es handelt sich um nicht weniger als einen
Weltzukunftsvertrag. Es gilt nun, die Ziele in die nationale
Nachhaltigkeitsstrategie zu integrieren. Dabei sollte Deutschland als
hochentwickeltes Technologieland ambitioniert vorgehen.
Deutschland leistet beispielsweise viel im Bereich der
wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Entwicklung. Der
Indikatorenbericht 2014 zeigt jedoch, dass Deutschland seine Ziele in
diesem Punkt noch nicht erreicht hat. Gerade vor dem Hintergrund der
internationalen Zusagen des G7-Gipfels, sollte diesem Indikator auch
in finanzieller Hinsicht die notwendige Aufmerksamkeit zukommen."
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Datum: 18.12.2015 - 12:15 Uhr
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