Lausitzer Rundschau: Liberales Pfeifen im Walde
Die FDP nach ihrem Dreikönigstreffen
ID: 1305535
vielleicht schon die wichtigste Erkenntnis aus der
Dreikönigskundgebung von Stuttgart. Aber die Frage, warum jemand FDP
wählen sollte, ist heute noch schwieriger zu beantworten als zu
Westerwelles Zeiten, als man noch sagen konnte: Sonst schaltet die
CDU ja alleine, wie sie will. Jetzt könnte die CDU auch mit den
Grünen, so wie sie mit der SPD kann. Und jetzt gibt es im
bürgerlichen Spektrum Alternativen, die knallrechte AfD und die etwas
verschrobene Professorenpartei Alfa, um sich von der CDU abzusetzen.
Auch sie haben Chancen. Parteichef Christian Lindner hat
antieuropäischen Reflexen in der Griechenlandkrise getrotzt und
ebenso Anti-Ausländerreflexen in der Flüchtlingskrise. Sehr löblich.
Er kann zu Recht sagen: Es gibt nur eine wirklich liberale
bürgerliche Partei in Deutschland, und dieses Korrektiv wird
gebraucht im Bundestag. Aber leider sind nicht einmal alle
bürgerlichen Wähler liberal. Und von denen, die es sind, werden
etliche die Kanzlerin wählen, weil sie sich in Krisenzeiten als Hort
der Stabilität bewährt hat. Für die FDP sind das alles keine guten
Ausgangsvoraussetzungen. Wenn es in den drei Ländern Rheinland-Pfalz,
Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt am 13. März nicht reicht, wird
man für 2017 doch mutlos werden. Da mag der Vorsitzende noch so
eloquent auftreten. Die drei Länder sind Hochburgen. Wenn es da nicht
klappt, wo dann? Die Kundgebung von Stuttgart wirkte selbstbewusst
wie eh und je, aber sie war auch Pfeifen im Walde. Auftakt für das
liberale Schicksalsjahr 2016.
Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau
Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.01.2016 - 20:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1305535
Anzahl Zeichen: 1893
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Cottbus
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 334 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Lausitzer Rundschau: Liberales Pfeifen im Walde
Die FDP nach ihrem Dreikönigstreffen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Lausitzer Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es ist übertrieben, Restaurantbesuche in der Corona-Pandemie noch stärker zu beschränken - indem wie jetzt in Sachsen und Brandenburg Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Schnelltest vorweisen müssen. 2G plus bevorzugt die Geboosterten vor jenen Erwachsenen beim Essen gehen, die
Fehlende Lobby für die Lausitz? - Zu den Abgeordneten in Bundestagsausschüssen ...
Für die Lausitz wird es ernst im Strukturwandel. Wichtige Entscheidungen zum Kohle-Ausstieg, aber auch zur Verteilung der zugesagten Milliarden-Zahlungen zur Anpassung des Wandels stehen an. Ein wichtiges Wort spricht dabei der Bundestag mit. Die entsprechenden Gesetze müssen dort verabschiedet
Sachsens neue Bürgerlichkeit - zum Regierungsbündnis in Corona-Zeiten ...
Meißen wird gern als die Wiege Sachsens bezeichnet. Aktuell hat der Kreis rund um die alte Bischofsstadt an der Elbe einen traurigen Rekord zu vermelden. Mit 2328,1 führt er die Inzidenz-Statistik an, dicht gefolgt vom benachbarten Mittelsachsen mit 2099,4. Das sind erschreckend hohe Zahlen, fü
Weitere Mitteilungen von Lausitzer Rundschau
Lausitzer Rundschau: Respekt ist selbstverständlich Zu den Silvester-Vorfällen in Köln und den Reaktionen darauf ...
Eine Armlänge Abstand reicht nicht, damit Frauen sich vor übergriffigen Männern schützen können. Das weiß auch Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die sich diesen Ratschlag entlocken ließ. Der Shitstorm, der nun auf sie prasselt, ist aber überzogen. Denn sie will die Sicherheit
Kölnische Rundschau: Kölnische Rundschau zu Aufarbeitung der Silvester-Übergriffe ...
Der Rauch der Silvesternacht ist längst nicht verzogen. Einige Schleier haben sich gelichtet, aber der Blick ist nicht frei auf das, was einer großen Zahl von Frauen in diesen verheerenden Stunden passiert ist. Das ist schlimm vor allem für die Opfer, die nun mit den Folgen leben müssen. Sch
Saarbrücker Zeitung: Vorsitzender der Innenministerkonferenz für schnellere Abschiebunge ...
Nach den Übergriffen von Köln hat sich der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Klaus Bouillon (CDU), dafür ausgesprochen, straffällig gewordene Ausländer leichter abschieben zu können. "Ich bin für eine schnellstmögliche Abschiebung", sagte der saarländische Innenminister d
neues deutschland: Reaktionen zu den sexistischenÜbergriffen: Falsche Solidarität ...
Gewalt gegen Frauen ist nicht zu verharmlosen und sollte in jedem Fall hart bestraft werden. Diese Forderung gilt auch für die Übergriffe in der Silvesternacht - und sie ist uralt. In vielen Fällen stieß und stößt sie noch immer auf patriarchalen Granit. Die CDU/CSU beispielsweise, die jet




