Neue Arbeitsmarktzahlen sind trügerisch

Neue Arbeitsmarktzahlen sind trügerisch

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Neue Arbeitsmarktzahlen sind trügerisch



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"Die neuen Arbeitsmarktzahlen sind kein Grund zur Entwarnung", sagt die Arbeitsmarktexpertin der Fraktion DIE LINKE, Sabine Zimmermann. "Die eigentliche Krisenbewältigung auf dem Arbeitsmarkt steht noch bevor und Schwarz-Gelb ist darauf nicht eingestellt. Von aktiver Arbeitsmarktpolitik findet sich nichts im Koalitionsvertrag. Stattdessen sollen Arbeitsmarktmaßnahmen reduziert und unsichere Arbeit gefördert werden. Dabei muss es jetzt darum gehen, Arbeitsplätze zu sichern und einen sozialen Absturz bei Jobverlust zu vermeiden." Zimmermann weiter:

"Unangebracht ist die Freude über die vergleichsweise positiven Oktober-Zahlen auch deshalb, weil überhaupt noch nicht abzusehen ist, wie sich die derzeit heran rollende Insolvenzwelle auf den Arbeitsmarkt auswirken wird. Die Zahl der bisher bei der Bundesagentur für Arbeit eingereichten Anträge auf Insolvenzgeld liegt jetzt schon bei 255.283 - ein Viertel mehr als im Vorjahr. Die Summe des bisher ausgezahlten Insolvenzgeldes liegt bei über 340 Millionen Euro und damit 50 Prozent über dem Niveau des gesamten Jahres 2008.

DIE LINKE hat in ihrem 10-Punkte-Sofortprogramm klare Vorschläge zur Bekämpfung der Krise auf dem Arbeitsmarkt vorgelegt: Verbot von Massenentlassungen bei nichtinsolvenzgefährdeten Unternehmen, Verlängerung des Kurzarbeitergeldes auf 36 Monate und des Arbeitslosengeldes I auf einheitlich 24 Monate, Erhöhung der Hartz IV-Regelsätze."

F.d.R. Christian Posselt


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drucken  als PDF  Weg in der Arbeitsmarktpolitik fortsetzen Konzepte von gestern ungeeignet für die Lösung der Probleme von morgen
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Datum: 29.10.2009 - 20:18 Uhr
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