Insolvenz: Anlegern des Weser Kapital MS "Christoph S" droht Totalverlust
Die Schiffsgesellschaft musste infolge Zahlungsunfähigkeit am 28.12.2015 vor dem zuständigen Amtsgericht Nordenham Insolvenz anmelden (Az.: 7 IN 36/15). Den Anlegern des Weser Kapital MS"Christoph S" droht nun der Totalverlust der Einlage
Weser Kapital MS "Christoph S": Investition in 2011 erbauten Supramaxtanker
2011 hatte das im niedersächsischen Weyhe beheimatete Emissionshaus Weser Kapital GmbH & Co. KG (vormals Navalis Invest) den geschlossenen Schiffsfonds MS "Christoph S" H+H Schepers GmbH & Co. KG. mit einem Investitionsvolumen in Höhe von EUR 31.537.923 (hierunter über Schiffshypothekendarlehen finanziertes Fremdkapital in Höhe von EUR 23.076.923) am Markt platziert. Laut dem unserer Kanzlei vorliegendem Prospekt des Weser Kapital MS "Christoph S" wurden von dem Fondskapital in Höhe von EUR 8.461.000 Kommanditanteile im Wert von EUR 7.600.000 öffentlich angeboten.
Weser Kapital MS "Christoph S": Prognostizierte Renditen bis zu 8 % jährlich
Laut der dem Fondsprospekt des Weser Kapital MS "Christoph" S zugrundeliegenden Berechnung wurden den sich mit einer Mindesteinlage in Höhe von EUR 25.000,- an der Einschiffsgesellschaft beteiligenden Schiffsfondsanlegern überdurchschnittliche Renditen prognostiziert. Ausgehend von einer einmalig in Aussicht gestellten Ausschüttung in Höhe von 4 % für das Jahr 2012 sollten die Zeichner des Weser Kapital MS "Christoph S" bis zur geplanten Veräußerung des Supramaxtankers im Jahr 2023 jährlich 8 % Ausschüttungen erhalten. Bei prognostiziertem Verlauf hätten die Anleger des Weser Kapital MS "Christoph S." demnach bis zum Laufzeitende einen Ausschüttungsrückfluss in Höhe von 144 % verbuchen können.
Weser Kapital MS "Christoph S.": Totalverlust statt Rendite
Mit der nun bekannt gewordenen Insolvenz der Einschiffsgesellschaft des Weser Kapital "MS Christoph S." müssen sich die an dem laut Prospekt "Erwerb und Betrieb des MS "Christoph S. und aller damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte" beteiligten Zeichner nicht nur von den erwarteten Ausschüttungen in dreistelliger Prozenthöhe verabschieden. Vor dem Hintergrund, dass der der Insolvenz unweigerlich nachfolgende Zwangsverkauf des Panamataxtankers MS Christoph S. kaum ausreichen dürfte, um die nach wie vor bestehenden Darlehensverbindlichkeiten der Einschiffsgesellschaft zu bedienen, droht den Weser Kapital MS "Christoph S." Anlegern nun auch der Totalverlust ihrer Einlage.
Weser Kapital Schiffsfonds Anleger nicht schutzlos gestellt
Betroffene Weser Kapital Schiffsfonds-Anleger sollten sich mit deren Situation nicht abfinden, sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.
Sollten betroffene Weser Kapital Schiffsfonds Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem geschlossenen Schiffsfonds aufgeklärt worden sein, so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger von Weser Kapital Schiffsfonds in Betracht, gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.
Was können betroffene Weser Kapital Schiffsfonds Anleger jetzt tun?
Betroffenen Anlegern von Weser Kapital Schiffsfonds wird geraten, ihre in Betracht kommenden Ansprüche durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage https://akh-h.de/news/schiffsonds-insolvenz-aktuell-anlegern-des-weser-kapital-ms-christoph-s-droht-totalverlust (https://akh-h.de/news/schiffsonds-insolvenz-aktuell-anlegern-des-weser-kapital-ms-christoph-s-droht-totalverlust)Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
insolvenz-schiffsfonds-ms-christoph-s-h-h-schepers-gmbh-amp
co-kg
weser-kapital-gmbh-amp
co-kg
anlegern-droht-totalverlust
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Kanzlei für Bankrecht und Kapitalmarktrecht - seit 20 Jahren im Dienste des Verbrauchers
Seit der Gründung im Jahre 1995 hat sich unsere Rechtsanwaltskanzlei im Bereich Kapitalanlagerecht und Bankenrecht spezialisiert. Wir haben an zahlreichen positiven obergerichtliche Urteilen auf dem Gebiet des Kapitalanlagerecht und Bankenrecht mitgewirkt. Eine Vielzahl aktueller Urteile konnten wir aufgrund der anlegerfreundlichen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes gegenüber Banken und Sparkassen hinsichtlich verschwiegener Kickbacks/Provisionen erstreiten. Diese Urteile haben dazu geführt, dass uns viele Gegner bereits außergerichtlich Vergleiche anbieten und wir so zeitnah zufriedenstellende Ergebnisse für unsere Mandanten erzielen können. Wir vertreten seit nunmehr 20 Jahren geschädigte Kapitalanleger aus dem gesamten Bundesgebiet und sind ausschließlich auf Verbraucherseite tätig. Unsere Kanzlei organisiert regelmäßig Informationsveranstaltungen zu diversen Kapitalanlagen und klärt Kapitalanleger über ihre Rechte als Verbraucher auf.
Rechtsanwälte Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann
Andreas Frank
Freihofstrasse 6
73730 Esslingen
a.frank(at)akh-h.de
0711-9308110
http://www.akh-h.de
Datum: 01.02.2016 - 10:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1315231
Anzahl Zeichen: 4633
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Andreas Frank
Stadt:
Esslingen
Telefon: 0711-9308110
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 686 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Insolvenz: Anlegern des Weser Kapital MS "Christoph S" droht Totalverlust"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rechtsanwälte Aslanidis, Kress& Häcker-Hollmann (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main verurteilt die Commerzbank AG zu Schadensersatz und vollständiger Rückabwicklung. In einem von der Kanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann erstrittenen Urteil vom 28. Juli 2017 hat der 10. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main die Comme
MPC CPO NORDAMERIKA-SCHIFFE 1: LG BERLIN VERURTEILT TARGOBANK AG & CO. KGAA ZU SCHADENSERSATZ ...
In einem von der Esslinger Rechtsanwaltskanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann erstrittenen Urteil vom 18. Januar 2017 hat der 4. Zivilkammer des Landesgerichts Berlin die beklagte Targobank AG & Co. KGaA zum Schadensersatz und zur Rückabwicklung der Schiffsfondsbeteiligung an der MPC
Widerspruch Lebensversicherung aktuell: Versicherungsnehmern droht Verlust des Widerrufsjokers ...
Etliche Kunden von Lebensversicherungen erhalten derzeit von deren Anbieter Anschreiben, in denen sie aufgefordert werden, eine Nachbelehrung zum Widerspruchsrecht zu unterzeichnen. Die Folge: Kommen die Versicherungsnehmer dieser Aufforderung nach, droht ihnen der Verlust ihres Widerrufsrechts.
Weitere Mitteilungen von Rechtsanwälte Aslanidis, Kress& Häcker-Hollmann
HT Flottenfonds II, III: Kanzlei Aslanidis, Kress und Häcker-Hollmann erstreitet Urteil gegen die Taunus Sparkasse ...
In einem seitens der Kanzlei Aslanidis, Kress und Häcker-Hollmann erstrittenen Urteil vom 27.11.2015 hat das Landgericht Frankfurt a.M. die Taunus Sparkasse zum Schadensersatz in Höhe von insgesamt 31.950,00 EUR gegen Übertragung der Fondsbeteiligungen und damit zur sogenannten kompletten Rückab
OLG Stuttgart: Schadensersatz für CFB Fonds Nr. 162 Anleger ...
Bereits seit Jahren befindet sich der CFB-Fonds Nr. 162 in wirtschaftlicher Schieflage. Nunmehr hat sich das Kapitalverlustrisiko realisiert, so dass ein sehr zeitnahes Handeln zur Kompensierung des eingetretenen Schadens für die Anleger notwendig ist. Kapitalverlust der Anleger steht fest
Schreibwettbewerb: Vegan soll Leserherzen erobern ...
Mit seiner aktuellen Literaturausschreibung "Vegan!" sucht der Romanautor Christian von Kamp, der bereits mehrere Schreibwettbewerbe veranstaltet hat, Kurzgeschichten und andere Kurzprosa, die sich auf erzählerische Weise mit veganem Leben befassen. Die besten Geschichten sollen - wie ber
Neuigkeiten zum Jahresanfang aus der Welt des Rechts ...
1. Alternative Streitbeilegung Mit 1.1.2016 trat das Alternative-Streitbeilegung-Gesetz (AStG) in Kraft, das auf europarechtlichen Grundlagen beruht. Es betrifft Streitigkeiten über Verpflichtungen aus einem entgeltlichen Vertrag, der zwischen einem Unternehmer und einem in Österreich oder e




