Weser-Kurier: Kommentar von Milan Jaegerüber Familie und Beruf
ID: 1317444
Jahrhundert Frau und Mann selbstverständlich möglich sein muss, sich
die Betreuung des Nachwuchses zu teilen und schnell wieder in den Job
zurückzukehren - sofern man es denn will. Doch zwischen Anspruch und
Realität klafft nach wie vor eine große Lücke. Wenn die Kita um 16
Uhr schließt, kann der Chef noch so tolerant sein. Eine
Vollzeitstelle werden Vater und Mutter so nicht ausfüllen können - es
sei denn, die Großeltern oder professionelle Helfer stehen zur Seite.
So ist die Gretchenfrage - "wie haltet ihr's mit den Kindern?" - vor
allem auch eine finanzielle. Teilzeit muss man sich leisten können.
Top ausgebildete Fachkräfte, die Unternehmen mit familienfreundlichen
Angeboten zu ködern versuchen, benötigen die Hilfe des Arbeitgebers
am allerwenigsten. Wenn ihnen die Unternehmenskultur nicht zusagt,
ziehen sie eben an einen anderen Standort. Und so sind die schicken
Hochglanzsiegel aller Ehren wert. Jeder Betrieb mehr, der sich um die
Vereinbarkeit Gedanken macht, ist ein guter Betrieb. Ob er allerdings
einen gesellschaftlichen Wandel in Gang setzt, ist nicht so sicher.
Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.02.2016 - 22:19 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1317444
Anzahl Zeichen: 1424
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bremen
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 336 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Weser-Kurier: Kommentar von Milan Jaegerüber Familie und Beruf"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Weser-Kurier (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




