Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Seehofer
ID: 1319506
oder ihre Stellvertreterin Beatrix von Storch haben die deutsche
Flüchtlingspolitik mit einem »Unrechtsstaat« in Verbindung gebracht.
Von der AfD und auch von »Pegida«-Demonstrationen sind wir diese Art
von Hass und Hetze mittlerweile gewohnt - leider.
Diesmal zündelt ein deutscher Ministerpräsident in einer Weise,
dass man sich nur noch wundern muss. Zündeln? Nein, das ist nicht
mehr zündeln. Das ist Brandsätze werfen.
Horst Seehofer hat von einer »Herrschaft des Unrechts« gesprochen.
Diese bewusst gewählte Formulierung ist nur einen Hauch entfernt vom
»Unrechtsstaat«, einem Begriff, mit dem gemeinhin die Nazi-Diktatur
oder die DDR bezeichnet werden. Der Ministerpräsident hat sich
keineswegs verplappert. Nein, Seehofer ist nicht falsch verstanden
worden. Er meinte das genau so - und das ist so bitter daran. Es ist
unvorstellbar, dass ein Politiker, der als Parteichef
Mitverantwortung für den Kurs der Regierung trägt, sich derart
schäbig äußert. Kein Politiker, der ernst genommen werden will, darf
so etwas sagen. Seehofer hat es getan. Er nimmt mit derartigen
Vergleichen in Kauf, dass Deutschland in der Flüchtlingsfrage weiter
gespalten bleibt und die dringend benötigte Hilfe aus Europa so
niemals kommen wird.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.02.2016 - 21:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1319506
Anzahl Zeichen: 1599
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 298 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Seehofer"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un
34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder
NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in
Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Pisa-Studie ...
Ja, es gibt offensichtlich einen Fortschritt in Sachen Bildung in Deutschland. Immerhin etwas! Die heute veröffentlichten Ergebnisse zu Pisa-Tests mit speziellem Blick auf Leistungsschwache zeigen aber auch, dass Deutschland weiterhin enormen Nachholbedarf hat. Wenn jeder fünfte 15-Jährige ni
Rheinische Post: Kommentar / Peinlich für Vonovia = Von Thomas Reisener ...
Vonovia-Chef Rolf Buch ist mit seinem Versuch, den zweitgrößten deutschen Immobilienkonzern Deutsche Wohnen zu schlucken, furios gescheitert. Die Aktionäre des Berliner Wettbewerbers haben dem Dax-Riesen nicht einmal ein Drittel ihrer Anteilsscheine angeboten. Das ist ein klares Misstrauensvo
Rheinische Post: Kommentar / Seehoferüberzieht = Von Michael Bröcker ...
Horst Seehofer ist Diplom-Verwaltungswirt. Er war Gesundheits- und Landwirtschaftsminister. Als Experte für Staatsrecht ist Bayerns Ministerpräsident bislang nicht aufgefallen. Dass der CSU-Chef der Bundesregierung, an der seine Partei beteiligt ist, eine "Herrschaft des Unrechts" un
Rheinische Post: Kommentar / Jetzt müssen die Länder konsequent abschieben = Von Jan Drebes ...
Abschiebungen sind aus gutem Grund umstritten. Sie führen dazu, dass mitunter verzweifelte Menschen in ihre teils gewalterschütterte Heimat zurückgezwungen werden. Das ist nicht schön, und mit Sicherheit passieren bei stets gebotener Menschlichkeit dabei Fehler. Dennoch bleiben Abschiebungen




