Westfalenpost: Wilfried Goebels zurüberlasteten Polizei

Westfalenpost: Wilfried Goebels zurüberlasteten Polizei

ID: 1320641
(ots) - Die Polizei stöhnt über die wachsende Belastung im
Dienst: Jetzt straft sich, dass seit der Jahrtausendwende bundesweit
16 000 Polizeistellen dem Rotstift zum Opfer gefallen sind. Mit
noch mehr Überstunden und der Anwerbung von Pensionären wird die
augenfällige Mangelverwaltung bei der Polizei nicht zu beheben sein.
Die Flüchtlingskrise hat die Probleme noch einmal verschärft. Neben
dem Schutz der Asylheime und Notunterkünfte und der Streitschlichtung
in den Heimen muss die Polizei häufiger Konflikte bei Demonstrationen
und Gegendemonstrationen regeln. Die Folge: Kontrollen zum Schutz vor
Wohnungseinbrüchen oder Maßnahmen der Verkehrsüberwachung werden
reduziert, weil Einsatzkräfte fehlen. Mit der Einstellung von 1900
Anwärtern hat NRW den langjährigen Aderlass bei der Polizei zunächst
beendet. Dass noch vor zehn Jahren gerade 500 Anwärter eingestellt
wurden, war ein schwerer Fehler. Trotz der aktuellen
Mehreinstellungen wächst deshalb die Sorge, dass sich die Polizei
weiter aus der Fläche zurückzieht und Wachen in der Region schließt.
Das aber wäre der schlechteste Beitrag der Politik, um in der Kölner
Silvesternacht verloren gegangenes Vertrauen in die Polizei zurück zu
gewinnen. Angesichts der Überforderung der Polizei gehört deren
Aufgabenkatalog auf den Prüfstand. Polizisten gehören auf die Straße
und müssen von Verwaltungstätigkeiten entlastet werden. Und warum
soll nicht auch ein privater Sicherheitsdienst den Transport eines
Windrades begleiten? Die Innenminister müssen handeln, damit sich die
Polizei endlich wieder auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren
kann.



Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Westfalenpost: Miguel Sanches zu Merkels Flüchtlingspolitik Badische Zeitung: Europa und die Flüchtlinge / Schlechte Karten
Kommentar von Thomas Fricker
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.02.2016 - 21:27 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1320641
Anzahl Zeichen: 1896

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Hagen



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 345 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Wilfried Goebels zurüberlasteten Polizei"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalenpost (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Westfalenpost: Bundesliga-Manager wird BSW-Generalsekretär: "Merz hat keine Hausmacht mehr" / Oliver Ruhnert wechselt in die Politik und kommt wie der Kanzler aus dem Sauerland ...
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo

Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef

Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt


Weitere Mitteilungen von Westfalenpost


Westfalenpost: Miguel Sanches zu Merkels Flüchtlingspolitik ...
Niemand hat die Absicht, einen Grenzzaun zu errichten. Das ist Angela Merkels Position in der Flüchtlingskrise. Je nach Naturell und Neigung kann man an Walter Ulbricht und die Mauer erinnern, die allen Schwüren zum Trotz gebaut wurde. Oder besser: der Kanzlerin glauben. Viele EU-Partner habe

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Vatikan ...
In einer Zeit, in der die Schlagzeilen nahezu ausschließlich von der Flüchtlingskrise bestimmt werden, drohen bahnbrechende Entwicklungen anderswo unterzugehen. Zum Beispiel in der Kirche. Der Vatikan schreibt in diesen Wochen Geschichte, aber wahrgenommen wird es kaum. Ende Januar brachte

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Flüchtlingspolitik ...
»Jetzt muss ein Wunder her«, ruft der Fußballreporter, wenn er selbst schon längst nicht mehr an die Wende zum Guten glaubt. Ein Wunder - kaum weniger ist es, was Bundeskanzlerin Angela Merkel braucht, wenn sie ihre Idee einer europäischen Flüchtlingspolitik noch mit Leben erfüllen w

Rheinische Post: Frust bei JVA-Aufsehern Kommentar Von Christian Schwerdtfeger ...
Es ist ein Knochenjob, den die Justizvollzugsbeamten in den Gefängnissen täglich verrichten. Sie haben es mit Mördern, Totschlägern, Drogendealern und anderen verurteilten Schwerverbrechern zu tun. Sie werden von ihnen bedroht, beleidigt und bespuckt. Gewalttätige Auseinandersetzungen zwisc


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z