Redaktionsnetzwerk Deutschland: DGB: Flüchtlingskrise zeigt Engpässe im öffentlichen Dienst
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Abkehr von der Sparpolitik und deutlich mehr Personal im öffentlichen
Dienst. "Seit der Wiedervereinigung wurde im öffentlichen Dienst
massiv Personal abgebaut. Mit der Flüchtlingskrise sind die Engpässe
nun bemerkbar bei der Polizei, in Schulen, Kitas und in der
Verwaltung", sagte die stellvertretende DGB-Bundesvorsitzende Elke
Hannack den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND,
Dienstagsausgaben). "In den nächsten 10 Jahren gehen mehr als eine
Million Staatsbedienstete in den Ruhestand. Die müssen ersetzt und
ein Teil des Personalabbaus muss rückgängig gemacht werden", sagte
Hannack und forderte eine "Ausbildungsoffensive im öffentlichen
Sektor". Zur Finanzierung schlägt Hannack ein Ende der
Konsolidierungspolitik vor: "Die Bundesregierung muss das Dogma der
schwarzen Null vorerst aufgeben. Auch über höhere Steuern, etwa bei
Kapitaleinkünften, wird noch zu reden sein", sagte Hannack dem RND.
In dieser Woche startet die Tarifrunde für den öffentlichen Dienst
in Bund und Kommunen. Am Donnerstag stellen ver.di, GEW und
Beamtenbund ihre Forderungen vor.
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Dirk Schmaler
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Datum: 16.02.2016 - 05:00 Uhr
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