Thüringische Landeszeitung: Keine Problemlösung / Kommentar von Florian Girwert zur Diskussion über den Mindestlohn für Flüchtlinge
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die Parteien schwer - besonders die SPD. Dort weiß man, wer
pragmatisch denkt, wird sich auf eine zeitweise Aufweichung
wahrscheinlich einlassen müssen. Schließlich sollen auch Flüchtlinge
irgendwann in den Arbeitsmarkt eingebunden werden - und das muss auch
für Arbeitgeber schmackhaft sein. Die AfD macht es sich einfacher:
"Flüchtlinge" - bei der Alternative betont man die Anführungszeichen
-, spielen hier eigentlich gar keine Rolle. Alle anderen Parteien
wollen eine Integration auf dem Arbeitsmarkt mehr oder weniger
schnell ermöglichen - die AfD will sie verhindern.
Dass die Menschen nun aber hier sind, teilweise längst bleiben
dürfen, spielt in dieser Betrachtung keine Rolle. Da muss sich die
Partei auch anhören, populistisch zu agieren - denn wer die
Wirklichkeit ausblendet, kann bestehende Probleme auch nicht lösen.
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Datum: 16.02.2016 - 07:05 Uhr
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