Märkische Oderzeitung: Wagenknecht: "Unmut der Abgedrängten"
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Die "Märkische Oderzeitung" bringt in der Freitagausgabe folgende
Meldung. Der Text ist bei Nennung der Quelle "Märkische Oderzeitung"
sofort frei.
Wagenknecht: "Unmut der Abgedrängten"
Berlin Die Fraktionschefin der Linken im Bundestag, Sahra
Wagenknecht, glaubt, dass die Integration von Flüchtlingen nur
gelingen kann, wenn hierzulande Armut und Ungerechtigkeit überwunden
werden. "Der Unmut, der sich gerade breitmacht, kommt ja oft von
Menschen, die in den letzten Jahren in Niedriglohnjobs oder schlechte
Renten abgedrängt wurden", sagte sie im Interview mit der Märkischen
Oderzeitung (Freitagausgabe). Die Integration werde nur gelingen,
wenn Deutschland auch im Innern wieder ein solidarischeres und
gerechteres Land werde. Deshalb dürfe die Politik nicht zulassen,
dass "diejenigen, denen es ohnehin nicht gut geht, jetzt auch noch
für die Integration und die Flüchtlingskrise zahlen", sagte die
Linken-Politikerin. "Wer das zulässt, macht nicht nur die AfD stark,
sondern verschiebt das gesamte politische Spektrum immer weiter nach
rechts." Als wichtigste Ursachen für die globalen Flüchtlingsströme
sieht die Politikerin Kriege und Bürgerkriege, an denen der Westen
oft beteiligt sei.
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Märkische Oderzeitung
CvD
Telefon: 0335/5530 563
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Datum: 18.02.2016 - 19:13 Uhr
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