Rheinische Post: Westspiel zahlte 500.000 Euro für nichts
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sämtlichen Aufgaben entbunden hat, zahlt die landeseigene
Westspiel-Gruppe einem ehemaligen Spielleiter im Casino
Dortmund-Hohensyburg weiterhin ein jährliches Gehalt in Höhe von
rund 100.000 Euro. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende
"Rheinische Post" (Montagausgabe). Demnach darf der untätige
Westspiel-Mitarbeiter außerdem weiterhin privat seinen Dienstwagen
nutzen - inklusive unbegrenzter Tankkarte. Ein Sprecher der
Westspiel-Gruppe bestätigte den Vorgang: "Westspiel hat den
Arbeitnehmer von seiner Funktion als Mitarbeiter der Spielbank
entbunden und kann ihn aktuell nicht beschäftigen. " Man befinde sich
in einer "langjährigen rechtlichen Auseinandersetzung mit ihm".
Westspiel sei arbeitsrechtlich "gehalten, ihm seine Bezüge weiterhin
zu gewähren". Der Fraktionsvize der FDP im Landtag, Ralf Witzel,
will von der Landesregierung einen schriftlichen Bericht dazu
einfordern. Witzel sagte: "Es kann doch nicht wahr sein, dass der
NRW-Steuerzahler dem Mitarbeiter eines Landesunternehmens 100.000
Euro pro Jahr plus Dienstwagen zahlt, ohne dass für diesen Mann
irgendeine Beschäftigung gefunden werden kann."
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Datum: 22.02.2016 - 04:00 Uhr
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