Hypnose fördert die Heilungschancen bei Krebs
Verzweifelte Menschen fragen immer häufiger nach alternativen Heilmethoden
nicht nur den Krebs, sondern auch gesunde Zellen. Schulmedizin und Hypnose gleichzeitig oder
nacheinander nutzen?" Diese oder ähnliche Fragen gehen an Krebs erkrankten und manchmal auch
deren Angehörigen durch den Kopf.
Bongartz bewies schon 1986 den Einfluss der Hypnose
Schon 1986 konnte Bongartz den Einfluss der Hypnose nachweisen. Er bewies, dass
hypnotherapeutische Interventionen messbare Veränderungen von Cortisol und weißen
Blutkörperchen bewirken. Damit belegte er die Immunbeeinflussung physiologisch.
Andere Studien belegen, dass psychophysiologische Wechselwirkungen das Immunsystem
schwächen und damit das Wachstum von Tumoren begünstigen. D.h. Bewertungen, die zu
Hilflosigkeit, Angst, Trauer u.ä. Gefühlen führen, können körperliche Reaktionen bewirken. So
können z.B. Corticoidhormone ansteigen, die das Immunsystem sabotieren.
In der Trance (Entspannungszustand) steigen, so R. Susen die Anzahl der aktiven Lymphozyten.
Die erfolgreiche Hypnotherapeutin Ute Herrmann verwendet ein hypnotherapeutisches
Behandlungsmodell, das Sie in Erstgesprächen Klienten erklärt. Hypnose bei Krebserkrankungen ist
eine ergänzende Psychotherapie und ersetzt nicht die Schulmedizin. Der Klient lernt in Trance
(Entspannungszustand) wichtige Veränderungsprozesse in Gang zu setzen. Hypnose kann die
Selbstheilungskräfte stärken. Gerhard R. Susen schreibt in der Reihe "Leben lernen": " Da die
Ursachenfrage des Krebses nicht befriedigend beantwortet werden kann, ist die Frage nach der
Mobilisierung von Selbstheilungskräften ungleich interessanter und vielversprechender." Die
psychologische Beraterin Frau Ute Herrmann erklärt: "Störungsursachen, die zur Schwächung des
Immunsystems führen, können in der Trance aufgelöst und durch gesunde Alternativen ergänzt
werden. Ein innerer Helfer kann installiert und Abwehrkräfte können mobilisiert werden."
Warum ist es wichtig das Immunsystem dauerhaft zu stärken ?
Wichtig ist es die Krebszellen auszuschalten. Hypnose kann helfen das Verhältnis von
Immunsystem und Tumorwachstum in ein gesundes Verhältnis zu bringen. Ein starkes
Immunsystem kann z.B. helfen nach einer OP oder Chemotherapie die Krebszellenbildung in einem
gesunden Rahmen zu halten. Hypnose kann aber auch während der Chemotherapie oder vor
Operationen das Immunsystem stärken und so helfen, den Krebs zu besiegen.
Wie funktioniert unser Immunsystem ?
Unser Blut besteht, vereinfacht gesagt, aus weißen und roten Blutkörperchen. Unser Immunsystem
besteht aus verschiedenen Leukozyten (weißen Blutkörperchen). Wenn die T-Lymphozythen (eine
Form weißer Blutkörperchen) eine Krebszelle erkannt haben, dann greifen sie diese Zelle an und
zerstören sie. Die Makrophagen (Freßzellen) unterstützen danach die T-Lymphozythen und
"beseitigen", "fressen", die erkannte Krebszelle.
Ein Tumor entsteht, wenn die Zelle nicht erkannt wird oder die Krebszelle schneller wächst als das
Immunsystem arbeiten kann. Durch Visualisierung in der Trance kann dieser "Kampf" positiv
beeinflusst werden.
Klienten legen ihre persönlichen Therapieziele fest
Klienten legen ihre persönlichen Therapieziele fest. Das Ziel kann die Beseitigung des Tumors sein.
In der Trance wird dann das Ich, das Selbstwertgefühl gestärkt oder die Krebszelle angegriffen. Ein
Weg kann sein, dass der Tumor eine Gestalt bekommt, eine Farbe, eine Form, die Konsistenz
festgelegt wird. Auch das eigene Abwehr-, Immunsystem bekommt eine Gestalt. Im weiteren
Verfahren kann die Krebszelle angegriffen werden. Wenn das Ziel erreicht ist, kann das positive
Gefühl "geankert" werden. D.h. der Alltag wird mit dem guten Gefühl imaginiert (in der
Vorstellung durchlebt). Es gibt keine "richtigen" und keine "falschen" Bilder. Jeder Klient hat seine
eigenen Bilder.
Eine andere Möglichkeit der begleitenden Psychotherapie oder der begleitenden Hypnotherapie
besteht darin, die eigenen Abwehrkräfte durch Energiesuggestionen zu verstärken. Situationen in
denen sich der Klient stark fühlte werden hervorgehoben und das damit verbundene Gefühl in der
Gegenwart abrufbar gemacht. Ähnlich funktioniert die Technik "Zeitprogression". Der Klient
imaginiert den Zeitpunkt an dem der Krebs überwunden ist. Die Kraft und Freude wird zur
Stärkung des Immunsystems genutzt. Ein anderes Ziel kann der Umgang mit Schmerzen oder Angst sein.
Chemotherapie und Hypnose
Die Chemotherapie kann Beschwerden wie Übelkeit verursachen. Diese Nebenwirkungen können
ebenso wie Schmerzzustände in der Trance gelindert werden. U.a. kann der Therapeut durch
allgemeine Suggestionen, die Wohlbefinden fördern, mögliche Nebenwirkungen der Chemotherapie
lindern oder ausschalten. Allgemeine Suggestionen zum Wohlgefühl sind z.B. Ruhe, Kraft, Wärme
oder Schwere.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Verband freier Psychotherapeuten (VfP) oder Dr.
Weishaupt 0180-3210217.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Ute Herrmann ist Heilpraktikerin für Psychotherapie und psychologische Beraterin. Seit 1990 begleitet Frau Herrmann Menschen auf Ihrem Weg zu mehr Lebensqualität durch professionelle Hypnose. Unterstützend wendet sie die Rational-Emotive-Verhaltenstherapie (REVT) an. Bei Trauma oder Angststörungen setzt Frau Herrmann auch die Eye-Movement-Desensibilisierung (EMDR) ein. Seit 2004 erstellt Frau Herrmann Gutachten für Familiengerichte in NRW und bildet zusätzlich als Dozentin künftige Gutachter für Familiengerichte aus. Weitere Informationen zur Person und Therapie finden Sie unter http://www.btg-und-hypnose.de/
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Datum: 22.02.2016 - 08:35 Uhr
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Gesundheitswesen - Medizin
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