Ergänzende Bürgschaftsregelung für zinsverbilligte Liquiditätshilfekredite für die Landwirtschaft
ID: 132370
Ergänzende Bürgschaftsregelung für zinsverbilligte Liquiditätshilfekredite für die Landwirtschaft
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und das Bundesfinanzministerium haben sich auf eine Bürgschaftsregelung für zinsverbilligte Liquiditätshilfekredite an landwirtschaftliche Unternehmen verständigt.
Im Rahmen der haushalts- und beihilferechtlichen Möglichkeiten können kurzfristig über die Landwirtschaftliche Rentenbank 50%ige Ausfallbürgschaften für Darlehen zwischen 10.000 und max. 100.000 ? beantragt werden. Damit erhalten Unternehmen, die zwar als dauerhaft kapitaldienstfähig einzustufen sind (Bonitätsklasse 1 bis 4), aber nicht über ausreichende Sicherheiten verfügen, eine Chance, noch am aktuellen Thüringer Liquiditätshilfeprogramm teilzunehmen.
Voraussetzung für eine Bürgschaftsübernahme ist allerdings, dass neben dem Nachweis eines zusätzlichen Liquiditätsbedarfs umgehend, d.h. bis spätestens zum 9.11.2009, weitere komplexe Antragsunterlagen vollständig über die Hausbank bei der Rentenbank vorzulegen sind. Informationen hierzu sind ab heute unter www.rentenbank.de/liquiditätshilfeprogramme abrufbar.
Für die Bürgschaft hat der Darlehensnehmer eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr und ggf. ein Risikoentgelt zu entrichten.
Eine Bürgschaftsübernahme ist nur für noch nicht bewilligte Liquiditätshilfeanträge zulässig. Anträge auf Zinsverbilligung der Rentenbankkredite sind weiterhin parallel an das TMLNU zu richten (Eingang spätestens am 12.11.09). Sofern Kreditbereitschaftserklärungen nur unter dem Vorbehalt einer Bürgschaftsübernahme erteilt werden, sind hierfür die modifizierten Formulare unter http://www.thueringen.de/de/thueringenagrar/foerderung_formulare/landwirtschaft zu verwenden.
Über das bereits bestehende, relativ unkomplizierte Verfahren im Thüringer Liquiditätshilfeprogramm konnten bis Ende Oktober 53% der angebotenen Kreditmittel, schwerpunktmäßig von Milchvieh haltenden Betrieben, zur Überbrückung ihrer wirtschaftlich schwierigen Lage genutzt werden.
Gereon Lamers
Pressesprecher
Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt
Beethovenstraße 3
99096 Erfurt
Tel.: +49 361 37 99930
Fax: +49 361 37 99950
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 02.11.2009 - 20:48 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 132370
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 335 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ergänzende Bürgschaftsregelung für zinsverbilligte Liquiditätshilfekredite für die Landwirtschaft"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt - Thüringen (TMLNU) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt - Thüringen (TMLNU)
Koalition stellt sich der demografischen Entwicklung ...
> Bis 2012 wird die Koalition eine ressortübergreifende Demografiestrategie erarbeiten Zu dem von der unionsgeführten Bundesregierung neu eingeschlagenen Weg, die demografische Entwicklung in Deutschland praktisch zu bewältigen, erklärt der kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundes
Hüh-und-Hott-Hahn für und gegen Steuersenkungen GRÜNE fordern Klarheit im Interesse des Landes Hessen ...
> Nach den Äußerungen des stellvertretenden Ministerpräsidenten Hahn (FDP) zu Finanz- und Steuerfragen vom Wochenende will die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wissen, welche Haltung den nun gilt. "Wenn seine Aussage, eine große Steuerreform könne nicht zu Lasten der Län
Koalitionsvertrag ist Kampfansage an Mieterinnen und Mieter ...
> "Von sozialer Ausgewogenheit kann keine Rede sein, wenn einseitig die Rechte der Vermieter gegen die der Mieter ausgebaut werden. Die Folge ist eine zunehmende Konfrontation auf dem Wohnungsmarkt. Schon heute, in Zeiten von Wohnungsnot und überteuerten Mieten in den Metropolen ist der
Steuerschätzung ist letzter Weckruf für die FDP ...
> "Auch wenn die Steuereinnahmen leicht steigen sollten, fehlt jeder Spielraum für die von CDU/CSU und FDP geplanten Steuerentlastungen", erklärt Gesine Lötzsch zu der in dieser Woche erwarteten Steuerschätzung. Die stellvertretende Vorsitzende und haushaltspolitische Sprecherin




