Westfalenpost: Wilfried Goebels zuÜberstunden bei der Polizei
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Berg von Millionen Überstunden vor sich her. Abbummeln ist kaum
möglich - schließlich verlangen Sondereinsätze für Razzien und
Fußballspiele häufig massive Polizeikräfte. Dass sich in den Wachen
der Unmut über die wachsende Arbeitsbelastung aufstaut, ist
Innenminister Jäger nicht verborgen geblieben. Ein Jahr vor der
NRW-Landtagswahl will er mit einer Dienstrechtsreform Druck aus dem
Kessel nehmen. Das Angebot der Langzeitarbeitskonten trifft bei den
Polizeibeamten auf Zustimmung. Der frühere Einstieg in die Pension
für Überstundensammler löst natürlich das Grundproblem nicht. NRW
stopft aktuelle Personallöcher, dafür fehlen die Beamten später. Kaum
anzunehmen, dass in zehn oder 15 Jahren weniger Polizei auf der
Straße benötigt wird. Wenn künftig mehr Überstunden ausbezahlt
werden, um den Überstundenberg nicht weiter anwachsen zu lassen, ist
dies vernünftig. Auf den Finanzminister rollt damit allerdings eine
neue Kostenwelle zu. Die angespannte Sicherheitslage fordert die
Polizei. Mit Blick auf den hohen Krankenstand durch Schichtdienste
und Arbeitsdruck kann das Ansammeln von Überstunden aber nur eine
Notlösung bleiben. Der Sinn von Arbeitszeitregelungen liegt darin,
dass Überstunden kurzfristig durch Freizeit ausgeglichen werden. Das
ist mit der momentanen Personalstärke aber nicht zu leisten. Dass
Nordrhein-Westfalen die Zahl der Neueinstellungen bei der Polizei
kräftig erhöht, ist die richtige Antwort auf die deutlich steigenden
Aufgaben.
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Datum: 22.02.2016 - 21:20 Uhr
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