Deutschland sucht den MINT-Nachwuchsstar
Am 12. Februar starteten die Regionalwettbewerbe von Jugend forscht. Nachwuchswissenschaftler/-innen präsentieren ihre spannenden und innovativen Projekte. Mit dabei sind zwölf junge Talente aus dem, vom Industrieverband Klebstoffe e. V. (IVK) unterstützten, Förderprogramm „Fraunhofer MINT-EC Chemie Talents“.
Foto: © Fraunhofer IFAM(firmenpresse) - Düsseldorf – Am 12. Februar starteten die Regionalwettbewerbe von Jugend forscht. Nachwuchswissenschaftler/-innen präsentieren ihre spannenden und innovativen Projekte. Mit dabei sind zwölf junge Talente aus dem, vom Industrieverband Klebstoffe e. V. (IVK) unterstützten, Förderprogramm „Fraunhofer MINT-EC Chemie Talents“.
Das bundesweit einmalige Nachwuchsförderprogramm mit dem Schwerpunkt Chemie wurde 2012 ins Leben gerufen. Das Ziel: Besonders begabte Schüler/-innen (ab der 10. Klasse) unterstützen und für ein Mathematik-, Informatik-, Naturwissenschaften- oder Technik-Studium (MINT) begeistern. Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) begleiten die jungen Talente in verschiedenen Workshops zum Thema Kleben und Faserverbundwerkstoffe über zwei Jahre hinweg bis zum Abitur.
Dass die frühe Förderung Früchte trägt, zeigen die hervorragenden Ergebnisse bei vergangenen Jugend forscht Teilnahmen. 2014 konnten die „Fraunhofer MINT-EC Chemie Talents“ sowohl auf Regional- als auch auf Landesebene Siege einfahren. Zwei Teams erreichten mit ihren Projekten, wie unter anderem „Kleben im Badezimmer – Wo ist der Haken?“, sogar das Bundesfinale.
Aufgrund des Erfolgs und der hohen Nachfrage ist das Projekt in die zweite Runde gestartet. Nach einem aufwendigen Bewerbungsverfahren inklusive Assessment-Center haben sich zwölf Schüler/-innen aus bundesweit 80 Bewerbern durchgesetzt. In jeweils dreiköpfigen Teams gehen sie mit ihren ambitionierten Projekten beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht an den Start. Präsentiert werden Ideen für...
•einen kompostierbaren Klebefilm.
•eine faserverstärkte, kompostierbare Papiereinkaufstüte.
•einen „nachhaltigen“ Faserverbundkunststoff (Naturfasern werden durch Abfallprodukt „Haare“ ersetzt).
•ein Verfahren zur einfachen Schadenserkennung in Faserverbundkunststoffen durch Einbau von Farbkapseln.
Die Projekte „kompostierbare Einkaufstüte“ und „kompostierbarer Klebefilm“ wurden bereits als Regionalsieger ausgezeichnet und sind jetzt für die kommenden Landeswettbewerbe nominiert. Aus den Siegern der Landeswettbewerbe wird dann im großen Bundesfinale Deutschlands neuer MINT-Nachwuchsstar gekrönt. Wir drücken die Daumen.
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Über den Industrieverband Klebstoffe e. V. (IVK):
Der Industrieverband Klebstoffe e. V. mit Sitz in Düsseldorf vertritt die technischen und wirtschaftspolitischen Interessen der deutschen Klebstoffindustrie.
Der IVK ist – auch im globalen Wettbewerbsumfeld – der weltweit größte und im Hinblick auf das für seine Mitglieder angebotene Serviceportfolio ebenfalls der weltweit führende Verband im Bereich Klebtechnik.
Dem Verband gehören aktuell 126 Klebstoff-, Dichtstoff-, Klebrohstoff- und Klebebandhersteller sowie Systempartner und wissenschaftliche Einrichtungen an. Insgesamt beschäftigt die deutsche Klebstoffindustrie circa 13.250 Mitarbeiter/-innen.
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Datum: 23.02.2016 - 14:41 Uhr
Sprache: Deutsch
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