Zur Sache PoliTrend - Knapp zwei Wochen vor der Wahl - Korrektur einer Zahl: SPD erreicht 32 Prozent

Zur Sache PoliTrend - Knapp zwei Wochen vor der Wahl - Korrektur einer Zahl: SPD erreicht 32 Prozent (siehe 2. Satz des Fließtextes)

ID: 1327431
(ots) - Sehr geehrte Damen und Herren, in der untenstehenden
Meldung hatten wir im 2. Satz des Fließtextes "31 Prozent" gemeldet -
es sind 32 Prozent:

CDU verliert, bleibt aber stärkste Kraft; mit 36 Prozent
zweitschlechtester Wert der Legislaturperiode / SPD bei 32 Prozent
(+1), AfD unverändert mit 9 Prozent vor den Grünen mit 8 Prozent
(+/-0) / FDP mit 6 Prozent im Landtag / Linke unter 5-Prozent-Hürde /
Weiter unklare politische Mehrheiten / Ausführliche Ergebnisse in
"Die Wahl bei uns - Das Duell: Dreyer gegen Klöckner" am 1. März
2016, 20:15 Uhr im SWR Fernsehen

Wenn am Sonntag Landtagswahl wäre, bliebe die CDU mit 36 Prozent
(-1) stärkste politische Kraft in Rheinland-Pfalz, käme aber nur auf
den zweitschlechtesten Wert in dieser Legislaturperiode. Die SPD
legte einen Punkt zu und erreichte 32 Prozent. Die Grünen blieben
unverändert bei 8 Prozent. Damit wären sie erneut nur noch an vierter
Stelle. Die AfD erreichte, wie auch schon bei der Umfrage vom 11.
Februar, 9 Prozent (+/-0). Auch die FDP bliebe unverändert bei 6
Prozent. Die Linke verfehlte mit 4 Prozent erneut die Mandatsschwelle
und könnte nicht in den Landtag einziehen. Die Anzahl der Stimmen,
die auf "Sonstige" entfallen, bliebe unverändert bei 5 Prozent.

Unklare politische Mehrheiten

In einem solchen 5-Parteien-Parlament gäbe es keine Mehrheit für
Rot-Grün (40 Prozent); aber auch Schwarz-Gelb (42 Prozent) oder
Schwarz-Grün (44 Prozent) bekäme keine parlamentarische Mehrheit.
Eine Regierungsmehrheit ohne Einbindung der AfD hätten mit 68 Prozent
eine große Koalition aus CDU und SPD oder Drei-Parteien
Konstellationen: Die sogenannte schwarze Ampel mit CDU, Grünen und
FDP käme auf 50 Prozent. Die Ampel aus SPD, FDP und Grünen käme auf
46 Prozent.

Koalitionspräferenz

Die sich andeutenden komplizierten Mehrheitsverhältnisse gehen


einher mit dem Fehlen eines eindeutigen Favoriten für die
Regierungsbildung. Rot-Grün bezeichnet zwar jeder Zweite (48 Prozent,
+/-0) als gut für das Bundesland, eine große Koalition aus CDU und
SPD findet mit 47 Prozent aber ähnlichen Zuspruch. Andere
Koalitionsmodelle erhalten im Vergleich hierzu im Bundesland eine
deutlich geringere Unterstützung. Schwarz-Gelb ist für 37 Prozent
(+10) die bevorzugte Koalition. Schwarz-Grün wollen nach der
aktuellen Umfrage 30 Prozent (+5). Ein Drei-Parteien-Modell aus SPD,
Grünen und FDP wollen 23 Prozent. Die schwarze Ampel aus CDU, FDP und
Grünen würden 22 Prozent bevorzugen. Die Koalitionsfrage wurde
zuletzt im Januar 2013 gestellt.

Malu Dreyer legte bei Direktwahl zu, Julia Klöckner verlöre
Könnten die Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer ihre
Ministerpräsidentin direkt wählen, würde sich der Vorsprung der
Amtsinhaberin Malu Dreyer (SPD) gegenüber Februar 2016 vergrößern. In
der aktuellen Umfrage erreicht sie 50 Prozent (+4). Während die
CDU-Herausforderin Julia Klöckner 6 Prozentpunkte auf 31 Prozent
verliert. Unentschlossen sind laut "PoliTrend" 17 Prozent (+3) der
Befragten. Schaut man nach der Zustimmung der Spitzenkandidatinnen
bei den Parteianhängerschaften, so erreichte Malu Dreyer unter den
CDU-Anhängern 17 Prozent (-1). Julia Klöckner könnte im Lager der SPD
5 Prozent (-4) verzeichnen. Unter den AfD-Anhängern haben sich im
"PoliTrend" 31 Prozent (-21) für Julia Klöckner ausgesprochen und 25
Prozent (+1) für Malu Dreyer.

Zufriedenheit mit Regierung in Asyl- und Flüchtlingsfragen steigt
Mit ihrer aktuellen Flüchtlingspolitik stößt die rot-grüne
Landesregierung in Rheinland-Pfalz in der aktuellen Umfrage auf ein
geteiltes Echo: 46 Prozent (+5) sind zufrieden oder sehr zufrieden
damit, wie die Landesregierung mit den Asyl- und Flüchtlingsproblemen
umgeht. 50 Prozent (+1) sind weniger oder gar nicht zufrieden.
Gegenüber dem vergangenen Herbst hat sich das Urteil allerdings
leicht gebessert. Während sich die Anhänger von SPD (66:33 Prozent)
und Grünen (65:34 Prozent) eher wohlwollend äußern, sind die Wähler
der CDU (51:46 Prozent) in ihrem Urteil gespalten. Überwiegend
schlechte Noten erhält die Landesregierung von den Anhängern der FDP
(31:68 Prozent). Klar ablehnend äußern sich die AfD-Wähler (1:98
Prozent).

Die Daten basieren auf einer repräsentativen Telefon-Umfrage des
Wahlforschungsinstituts "Infratest dimap" unter 1.000
wahlberechtigten Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern
(Erhebungszeitraum: 24. bis 27. Februar 2016). Die ausführlichen
Ergebnisse gibt es in "Die Wahl bei uns - Das Duell: Dreyer gegen
Klöckner" am Dienstag, 1. März 2016, um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen.

Zitat nur mit Quellenangabe "SWR Politikmagazin 'zur Sache
Rheinland-Pfalz!'" frei.

Rückfragen der Presse bitte an Andrea Bähner, Tel. 06131 929
33227. andrea.baehner@SWR.de.

zur-sache-rp.de

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Datum: 01.03.2016 - 09:58 Uhr
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