Grippaler Infekt versus Grippe
ID: 1327771
Oftmals wird ein eher harmloser grippaler Infekt mit einer ernstzunehmenden Grippe verwechselt. Welche Unterschiede zu beachten sind und wie du vorbeugen kannst, haben wir kurz zusammengefasst.
Die Infografik verdeutlicht die Unterschiede zwischen grippalem Infekt und Grippe.(firmenpresse) - Ein grippaler Infekt ist weitläufig als "Erkältung" bekannt und bezeichnet eine Infektion, die durch verschiedene Erreger ausgelöst werden kann. Meistens beginnen die Symptome schleichend. Man bekommt beispielsweise leichtes Fieber, Husten, Schnupfen und fühlt sich allgemein schlapp. Ein paar Tage Ruhe und leichte Mittel zur Symptomlinderung sind meist schon ausreichend, um schnell wieder fit zu sein.
Anders sieht es bei einer "echten" Grippe aus. Diese beginnt ganz plötzlich. Du fühlst dich mit einem Mal deutlich schlapper, bekommst möglicherweise Schmerzen und Fieber. Bis zu 41 Grad Celsius sind möglich. Die Symptome sind denen eines grippalen Infektes sehr ähnlich, was die Diagnose besonders erschwert. Meist treten sie jedoch deutlich verstärkt auf und werden von Appetitlosigkeit begleitet. Ausgelöst wird die Grippe durch Influenza-Viren, die bei einem Bluttest nachgewiesen werden können. Diese Viren infizieren, anders als bei einer Erkältung, nicht nur die oberen, sondern auch die unteren Atemwege.
Schutz durch Impfung?
Eine einfache Erkältung kann von mehr als 200 Erregern ausgelöst werden. Das erschwert die Entwicklung eines Impfstoffes enorm. Daher gibt es gegen einen grippalen Infekt leider keinen wirksamen Impfschutz.
Vor einer Grippe jedoch kann man sich, zumindest größtenteils, durch eine Impfung schützen. Der Impfstoff enthält zurzeit Antigene dreier verschiedener Grippe-Varianten. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt jedes Jahr die Zusammensetzung des Impfstoffes noch vor Beginn der Grippesaison.
Jedoch lässt sich bislang ein Großteil der Bevölkerung in Deutschland nicht impfen, obwohl die Ständige Impfkommission (STIKO) zumindest den Risikogruppen zu einer Impfung rät. Zur Risikogruppe gehören Menschen ab einem Alter von 60 Jahren, Schwangere und Menschen mit einer chronischen Erkrankung. Darüber hinaus sollten sich Personen mit erhöhter Gefährdung (z.B. medizinisches Personal) und jene, die als Infektionsquelle für Risikopersonen dienen könnten, impfen lassen.
Vom Risiko, dennoch an einer Grippe zu erkranken, ist man allerdings auch mit Impfung nicht zu 100 % befreit. Denn das Influenza-Virus verändert sich ständig und niemand kann mit Sicherheit sagen, ob die geimpften Antiviren noch dem Virus zur Hochsaison entsprechen. Dennoch ist der Gang zum Arzt sinnvoll und nicht umsonst. Denn je mehr Menschen sich impfen lassen, desto größer ist der Schutz für die Allgemeinheit, insbesondere für die Nicht-Geimpften.
Auch die oft befürchteten Nebenwirkungen sind gering. Wie bei jeder Impfung kann es in manchen Fällen zu einer leichten Rötung und Schwellung an der Einstichstelle kommen. Außerdem können für ein bis zwei Tage Symptome wie beispielsweise eine verstopfte Nase auftreten. Im Vergleich zum möglichen Verlauf einer Grippe sind diese Nebenwirkungen jedoch harmlos.
Wann zum Arzt?
In den meisten Fällen ist es sinnvoll, einen Arzt zu kontaktieren. Besser, du gehst einmal zu oft als zu wenig. Eine einfache Erkältung ist nach ein paar Tagen Bettruhe zwar überstanden, aber die richtigen Medikamente können währenddessen zumindest die Symptome lindern. Eine Grippe ist durch einen Bluttest nachweisbar, der natürlich vom Arzt durchgeführt werden muss. Insbesondere wenn das Fieber über mehrere Tage anhält oder die Atemwege mit gelbgrünem Schleim besetzt sind, ist ein Arztbesuch ratsam.
Zudem kann er dir eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen, so dass du in Ruhe genesen und deine Mitmenschen nicht anstecken kannst.
Weitere Informationen zum Thema Gesundheit findest du hier (https://dafuer-sind-wir-aok.de/was-fuer-ein-leben/category/gesundheit-praevention/?cid=aokdehe_aokhe_opr_14).Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Gesundheitskasse
neusite GmbH
Nicole Richter
Metzgerstr. 61
52070 Aachen
n.richter(at)neusite.de
0241-5597580
http://www.neusite.de
Datum: 01.03.2016 - 15:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1327771
Anzahl Zeichen: 4017
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Riyad Salhi
Stadt:
Bad Homburg
Telefon: 0 61 72 / 2 72 - 1 43
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Diese Pressemitteilung wurde bisher 546 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Grippaler Infekt versus Grippe"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
AOK - Die Gesundheitskasse in Hessen (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Online-Presseinformation Ernährung bei Reizdarmsyndrom: Ein Tagesplan-Beispiel Gute Nachrichten für Reizdarmpatienten: Verbote oder Diätpläne sind nicht sinnvoll, um den Reizdarm in den Griff zu bekommen. Wichtiger sei es, die Gewohnheiten langsam zu ändern, sagen Experten. Ein Reizda
Reizdarmsyndrom: Die Top 5 der FODMAP-armen Lebensmittel ...
Online-Presseinformation Reizdarmsyndrom: Die Top 5 der FODMAP-armen Lebensmittel Ein neues Phänomen ist er nicht, der Reizdarm. Die Magen-Darm-Erkrankung beschäftigt die medizinische Welt bereits seit Jahrzehnten. Viele Menschen in Deutschland leiden an dem "nervösen Darm". Zwa
Wenn die Sonne Flecken macht: erhöhte Lichtempfindlichkeit durch Medikamente ...
Online-Presseinformation Wenn die Sonne Flecken macht: erhöhte Lichtempfindlichkeit durch Medikamente Medikamente und Sonne vertragen sich nicht immer. Manche Arzneimittel können die Lichtempfindlichkeit der Haut steigern. Eine geringe UV-Belastung reicht dann bereits aus, um Hautreaktionen
Weitere Mitteilungen von AOK - Die Gesundheitskasse in Hessen
Diagnose Multiple Sklerose (MS) - und nun? ...
Neu-Isenburg, 1. März 2016 - Und plötzlich ist alles anders: Die Diagnose Multiple Sklerose (MS) verändert nicht nur das Leben des Betroffenen selbst, sie wirkt sich auch auf den Alltag der Partner, Familie und Freunde aus. Auch sie haben zunächst ein großes Fragezeichen im Kopf und sind unsich
Kurzzeitpflege Augsburg, Curanum Seniorenresidenz Am Mühlbach ...
Wir alle werden älter. Glücklich diejenigen, die ihr Leben alleine bis ins hohe Alter meistern. Viele bedürfen allerdings auch der Pflege. Schon in wenigen Jahren, 2020, werden knapp drei Millionen Menschen in Deutschland Pflege in Anspruch nehmen müssen. Und das ist nicht nur für die Betroffen
Die Rudolf Röser AG beschreitet mit den innovativen Services von JUUNA neue Wege für die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ...
Die Rudolf Röser AG aus Karlsruhe ist ein innovatives und wachstumsstarkes Medienunternehmen. Innovativ sind auch die Wege bei den Bemühungen um die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Ab März kooperiert die Verlagsgruppe mit den Experten der Münchner vitacare GmbH und ihrem Onlineporta
Europäische Zulassungsbehörde prüft Zulassungsantrag für Tenofovir Alafenamid (TAF) zur Behandlung der chronischen Hepatitis B ...
Das Unternehmen Gilead Sciences gab heute bekannt, dass die Europäische Arzneimittelbehörde EMA den Antrag für eine europäische Zulassung von Tenofovir Alafenamid (TAF) zur Behandlung der chronischen Hepatitis-B-Virusinfektion (HBV) bei Erwachsenen vollständig validiert hat und ihn nun bewe




