Neue Faktenbox informiertüber Vorteile eines Organspende-Ausweises
ID: 1328707
auszufüllen? Antwort auf diese Frage gibt jetzt eine neue Faktenbox
der AOK unter www.aok.de/faktenboxen. Sie stellt auf einen Blick dar,
warum die Angehörigen entlastet werden, wenn im Todesfall ein Ausweis
vorhanden ist. "Jeder von uns kann mit einer Organspende einem
Mitmenschen nach seinem eigenen Tod ein wunderbares Geschenk machen:
ein neues Leben. Und klar ist auch: Jeder von uns kann eines Tages
selbst auf eine Organspende angewiesen sein. Daher sollten wir uns
ganz bewusst mit dem Thema auseinandersetzen. Denn nur wer gut
informiert ist, kann eine klare eigenverantwortliche Entscheidung
treffen", betont der Patientenbeauftragte der Bundesregierung,
Karl-Josef Laumann. Die Faktenbox helfe dabei: "Sie kann Menschen
motivieren, ihre Einstellung in einem Ausweis zu dokumentieren", so
Laumann.
Die neue Box wurde in Zusammenarbeit mit dem Berliner Max-Planck
Institut für Bildungsforschung erstellt und ergänzt das bisherige
Angebot von elf AOK-Faktenboxen, die kompakte, leicht verständliche
und fundierte Informationen zu Medizin- und Gesundheitsthemen bieten.
Als neuer Kooperationspartner wird künftig auch das Online-Portal
Apotheken-Umschau.de die Faktenboxen veröffentlichen.
"Egal, wie man zum Thema Organspende steht - wenn man seine
Einstellung zum Thema nicht dokumentiert, stehen die Angehörigen nach
Feststellung des Hirntods vor einer sehr schweren Entscheidung", sagt
Martin Litsch, Vorstand des AOK-Bundesverbandes. "Wir wollen deutlich
machen, dass ein Ausweis in dieser Situation helfen kann." Die
Faktenbox zur Organspende zeigt, dass die meisten Menschen eine klare
Meinung dazu haben, ob sie nach ihrem Tod Organe spenden möchten oder
nicht. So stehen nach einer Umfrage der Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung 80 Prozent der Befragten einer Organ- und
Gewebespende positiv gegenüber. Diese Meinung wird aber nach wie vor
selten in einem Ausweis dokumentiert: Nur 35 Prozent der Befragten
gaben an, tatsächlich einen Spenderausweis zu besitzen.
Seit November 2012 gilt beim Thema Organspende in Deutschland die
sogenannte Entscheidungslösung. Demnach werden alle Bürger in einem
geregelten Verfahren über die Organspende informiert und regelmäßig
zu einer persönlichen Erklärung aufgefordert, ob sie einer
Organspende zustimmen, nicht zustimmen oder sich nicht erklären
möchten.
Die neue Faktenbox ergänzt das bisherige Informationsangebot der
AOK zum Thema Organspende: Eine interaktive Online-Entscheidungshilfe
unter www.aok.de/organspende unterstützt Interessierte schon seit
2012 beim Abwägen der Argumente für oder gegen eine Organspende. In
Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universität Hamburg hat die
AOK in dieser Entscheidungshilfe Fakten und Meinungen zur Organspende
zusammengestellt.
Die Faktenbox Organspende und elf weitere AOK-Faktenboxen zu
Medizin- und Gesundheitsthemen stehen unter www.aok.de/faktenboxen.
Ihr Ansprechpartner in der Pressestelle:
Peter Willenborg, AOK-Bundesverband, Tel. 030 34646-2467,
E-Mail: presse@bv.aok.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.03.2016 - 11:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1328707
Anzahl Zeichen: 3463
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Diese Pressemitteilung wurde bisher 304 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Faktenbox informiertüber Vorteile eines Organspende-Ausweises"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
AOK-Bundesverband (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die AOK-Gemeinschaft hat entschieden, anfallende Mehrkosten für ihre Versicherten bei dem Wirkstoff Fampridin (Fampyra®) vorläufig zu übernehmen. Apotheken können die Mehrkosten direkt abrechnen, so dass für Versicherte keine Aufwände entstehen. Der Wirkstoff wird zur Verbesserung der Gehfäh
Änderungsanträge zum Apothekengesetz: Milliardenschwere Einsparpotentiale bleiben auf der Strecke ...
Die jetzt bekannt gewordenen Änderungsanträge zum Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) stoßen beim AOK-Bundesverband auf Kritik. Die Vorstandsvorsitzendes Dr. Carola Reimann kritisiert vor allem die geplanten Änderungen bei Rabattverträgen für Biosimilars und bei den pharmaze
AOK zum Digitalgesetz: Gute Vorarbeit für Primärversorgung mit Konkretisierungsbedarf ...
Anlässlich der heutigen Verbändeanhörung zum Gesetz zur digitalen Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GeDIG), lobt die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, den Gesetzesentwurf, sieht jedoch auch noch Nachbesserungsbedarf: "Die Stoßrichtung dieses Geset
Weitere Mitteilungen von AOK-Bundesverband
Eine 20-jährige Wunde ist endlich verheilt ...
(Mynewsdesk) REYKJAVIK, ICELAND and STOCKHOLM, SWEDEN -- (Marketwired) -- 03/03/16 -- Eine Wunde, die trotz 20-jähriger medizinischer Behandlung nicht heilen konnte, ist nach nur zweimonatiger Behandlung mit Kerecis Omega3 Wound Fischhaut verheilt. Ein anderer Patient, dessen chronische Wunde sich
Die IKK Südwest informiert: Neue Infografik zum Thema Impfschutz ...
Die IKK Südwest fördert die Gesundheit ihrer Versicherten und befürwortet die Schutzimpfung. Zum Thema "Impfen - ja oder nein" herrscht derzeit viel Unsicherheit - Anlass für die IKK Südwest, hierzu eine umfangreiche Infografik zu veröffentlichen. Das Schaubild skizziert die Entstehu
Wissenschaftler fordern altersgerechte Hautpflege ...
Hautpflegeprodukte für Ältere müssen andere Anforderungen erfüllen als Hautpflegeprodukte für junge Menschen, so die Erkenntnis von Wissenschaftlern, die kürzlich auf dem Kongress der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG Kompakt) in Leipzig vorgestellt wurden. Während der pH-Wert
Garantiert besser sehen ...
Lenzkirch, 3. März 2016: Der Medizintechnikhersteller Atmos (http://atmosmed.de) stellt ab sofort als weltweit erster Hersteller von Operationsmikroskopen eine lebenslange Garantie auf das Leuchtmittel der Mikroskope der "i View" (http://atmosmed.de/loesungen/hno/visualisierung/iview-pr




