Frankfurter Rundschau: China kann es schaffen
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Wirtschaft gelesen hat, wundert sich über die ehrgeizigen Pläne, die
Peking schmiedet. Statt Gejammer über die angebliche Krise sind aus
dem Nationalen Volkskongress nur entschlossene Worte zu hören: Das
Schwellenland will durchstarten. Die Wirtschaft soll auf eine neue
Stufe gehoben werden. Qualität und Innovation sollen Billigproduktion
und Nachahmerei ablösen. Und Premier Li Keqiang will die Armut
überwinden. Das ist möglich. Das niedrigere Wachstum von knapp
sieben Prozent ist ein Symptom des laufenden Umbaus der Wirtschaft.
Indem Li Stahlwerke und Kohleminen schließen lässt, dämpft er die
Konjunktur. Letztlich soll dadurch aber Kapital entfesselt werden,
das Privatunternehmern zugutekommt. China hat reichlich Reserven, um
den Übergang schonend zu gestalten. Die Regierung ist kaum
verschuldet und sitzt sie auf den größten Währungsreserven der Welt.
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Datum: 06.03.2016 - 16:43 Uhr
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