neues deutschland: Atomstrom: Betonrissköpfe
ID: 1331416
ändern kann - ein Spruch, der seit Jahrzehnten auch von
nuklearpolitischer Unvernunft dementiert wird. Nicht Harrisburg,
nicht Tschernobyl und auch nicht Fukushima haben die Atomlobby und
ihre Helfershelfer vom Kurs des leicht und gefährlich verdienten
Geldes abbringen können: Betonköpfe, die rissige Schrott-Akw
betreiben. Aber Stopp: Gibt es nicht den Atomausstieg in Deutschland?
Richtig, und man wird Angela Merkel vieles vorwerfen können, nicht
aber diese Entscheidung. Nur zeigt sich am Beispiel auch trefflich:
Ein Atomausstieg in einem oder ein paar Ländern kann nicht
überzeugen. Wenn gleich hinter der Grenze französische und belgische
Gefahren lauern; wenn in Osteuropa weiter auf die anachronistische
Technologie gesetzt wird; wenn die EU-Kommission immer noch ein
strahlendes Geschäftsmodell hätschelt, dessen Müll, Risiken und
jahrzehntelange Subventionierung die Öffentlichkeit Abermilliarden
kosten. Der E.on-Chef, der wegen des Atomausstiegs gegen die
»Enteignung« seines Konzerns klagt, erwartet in Karlsruhe
»Gerechtigkeit«. Das ist etwas, das Steuerzahler, Anwohner von
Atommüll-lagern und Opfer von Unfällen in der Logik derer, die
Eigentumsschutz nur als Profitförderung verstehen, nicht beanspruchen
sollen. Gerecht wäre es, mit dem Atomstrom sofort und überall Schluss
zu machen. Dafür ist es zwar immer schon zu spät, wie Harrisburg,
Tschernobyl und Fukushima bewiesen haben. Aber es wäre vernünftig.
Und möglich. Auch, weil der Kopf rund ist ...
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.03.2016 - 18:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1331416
Anzahl Zeichen: 1811
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 293 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Atomstrom: Betonrissköpfe"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Hardt: Raketentest zeigt Irans aggressive Haltung gegenüber Israel ...
CDU/CSU-Fraktion verurteilt iranischen Antisemitismus und Antizionismus Die iranischen Revolutionsgarden haben am heutigen Mittwoch zwei Langstreckenraketen getestet. Auf einer stand nach Angaben der iranischen Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim, dass Israel von der Erde gelöscht werden s
Mittelbayerische Zeitung: Flüchtlingsdilemma / Ein Pakt mit der Türkei könnte eine Lösung bringen - oder neue Probleme. Leitartikel von Daniela Weingärtner ...
Angela Merkel hat einen Rücknahmepakt mit dem türkischen Premier Davutoglu eingefädelt, der vielen ihrer 27 EU-Kollegen Unbehagen bereitet - allerdings aus unterschiedlichen Gründen. Liberale Politiker wie der belgische oder der Luxemburger Premier melden Zweifel an, ob eine Abschiebung in d
Das Erste, Mittwoch, 9. März 2016, 5.30 - 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin ...
7.05 Uhr, Hüseyin Avni Karslıoğlu, türkischer Botschafter, Thema: Flüchtlingskrise 8.05 Uhr, Winfried Kretschmann, Bündnis 90/Die Grünen, Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Thema: Landtagswahl in Baden-Württemberg 8.35 Uhr, Karamba Diaby, SPD, Bundestagsa
neues deutschland: Türkei und das Scheitern einer gemeinsamen EU-Asylpolitik: Die europäische Lösung, die sie meinen ...
Mitunter ist es so, dass man sich in der Politik nicht aussuchen kann, mit wem man verhandelt und Deals abschließt. Im Fall der Kooperation mit dem Regime in Ankara trifft das aber nicht zu, denn es hätte eine Alternative gegeben. Aber dies ist offenbar nur noch eine theoretische Option: Die TÃ




