Technologie im Berufsalltag liegt weit hinter der privatverwendeten Technologie zurück - sagen 50 %

Technologie im Berufsalltag liegt weit hinter der privatverwendeten Technologie zurück - sagen 50 % der Arbeitnehmer in Deutschland

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Eine europaweite Umfrage zeigt: Arbeitgeber sind für die nächste Generation schlecht ausgerüstet



Infografik - Studie (Bildquelle: @fuze.com)Infografik - Studie (Bildquelle: @fuze.com)

(firmenpresse) - - 50 % der deutschen Arbeitnehmer sagen, dass die vom Arbeitgeber bereitgestellte Technologie unzureichend für den Berufsalltag ist
- Nur 5 % der deutschen Jugendlichen würden ein Festnetztelefon nutzen - noch ist das Festnetztelefon im Büro aber weit verbreitet
- Für 73 % der deutschen Jugendlichen ist der Einsatz neuester Technologie ein wichtiger Faktor bei der Arbeitsplatzwahl

München, 16. März 2016 - Die verwendete Technologie am Arbeitsplatz muss im Vergleich zu den Mobilgeräten, die wir privat nutzen, aufholen. Das finden 62 % der Arbeitnehmer in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des auf Unternehmenskommunikation spezialisierten Unternehmens Fuze. Die Ergebnisse zeigen die Erwartungen von 5.000 Arbeitnehmern und 2.500 Jugendlichen an ihren Arbeitsplatz.

Der Bericht "Die App Generation: Wie Arbeitnehmer der Zukunft die Art zu Arbeiten verändern", beschreibt den Einfluss, den 15-18-Jährige auf den Arbeitsalltag haben werden. Es herrscht ein großes Ungleichgewicht zwischen den Erwartungen, die junge Leute an ihren Arbeitsplatz haben und der Realität, die sie tatsächlich vorfinden. Arbeitnehmer betrachten Festnetztelefone, Drucker, Stifte und Papier als unverzichtbare Gegenstände am Arbeitsplatz. Jugendliche denken da anders:
- Jugendlichen sehen das Smartphone eher als unverzichtbares Arbeitsgerät an als Arbeitnehmer (25 % häufiger).
- 73 % der Jugendlichen in Deutschland finden es wichtig, am Arbeitsplatz die neueste Technologie einzusetzen.
- Nur 5 % der Jugendlichen in den Niederlanden nutzen ein Festnetztelefon und bevorzugen die Kommunikation über Social-Media-Kanäle und Chat-Apps.

Die Studie macht auch die Unzufriedenheit der Arbeitnehmer in den Niederlanden deutlich, denn hier sagen 50 %, dass die aktuell genutzte Unternehmenstechnologie für eine effektive Arbeitsweise nicht geeignet ist. Diese Problematik führt zur sogenannten "Schatten-IT". Mehr als ein Drittel (36 %) der deutschen Arbeitnehmer nutzen ihr privates Smartphone auch für die Arbeit und Software, die nicht der Kontrolle der IT-Abteilungen unterliegt, wie Messaging-Dienste (32 %) und Social Media (27 %).



Die Umfrageergebnisse zeigen auch die Zunahme von Homeoffice und dass dieser Trend weiterwachsen wird. Rund 90 % der deutschen Arbeitnehmer sehen Vorteile in der Möglichkeit von Zuhause oder anderswo zu arbeiten. Mehr als Dreiviertel (78 %) stimmen der Aussage zu, dass sie besser von Zuhause aus arbeiten könnten, wenn sie über die geeignete Technologie verfügen würden. Weit mehr als in Großbritannien (63 %), Frankreich (66 %) und den Niederlanden (57 %).

Der Bericht zeigt auch, wie sich die Kommunikationstechnologie verändern wird. 59 % der Arbeitnehmer sind der Ansicht, dass Videogespräche das gängige Telefonat verdrängen werden. Diese Statistik spiegelt sich auch im Verhalten europäischer Teenager wider. Persönliche Treffen oder Textnachrichten sind zwar nach wie vor wichtiger. Aber 8 % bevorzugen bereits die Kommunikation mit Freunden über Video-Anrufe - genauso viele bevorzugen Sprachanrufe über das Smartphone.

"Die App-Generation ist mit mobilen Geräten aufgewachsen. Sie sind es gewohnt, alles mit ihrem Smartphone zu erledigen, vor allem die Kommunikation. Die aktuelle Unternehmenstechnologie ist nicht annähernd bereit dafür", kommentiert Luca Lazzaron, Senior Vice President of International Operations, bei Fuze.

"Arbeitgeber haben eine sehr traditionelle Sicht darauf, wo gearbeitet wird und was Arbeit bedeutet. Und die aktuell eingesetzte Technologie passt zu dieser Sichtweise - Festnetztelefone, Desktop-Computer und sogar Faxgeräte. Die junge Generation wird nicht wissen, was sie mit diesen veralteten Geräten anfangen soll. Für sie ist mobiles und flexibles Arbeiten wichtig und sie glauben an den "eine App für Alles"-Ansatz. Daraus ergibt sich auch eine ganz andere Art zu arbeiten. Unsere Studie zeigt, dass nicht nur junge Arbeitnehmer die Technologie am Arbeitsplatz als veraltet empfinden. Aus diesem Grund müssen Arbeitgeber jetzt handeln, nicht nur um sich selbst für die Zukunft zu rüsten, sondern auch um ihren Mitarbeitern die besten Mittel an die Hand zu geben, die diese heute benötigen, um am effektivsten zu arbeiten."

Die gesamte Studie: "Die App-Generation: Wie zukünftige Arbeitskräfte das Berufsleben verändern werden" können Sie unter folgendem Link herunterladen: www.fuze.com/appgeneration/business

Methodik
Fuze hat 5.000 Arbeitnehmer in ganz Europa befragt, davon je 1.000 in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Skandinavien und Großbritannien. Die Umfrage wurde von Censuswide durchgeführt, einem unabhängigen Partner. Auch wurden von Fuze 2.500 15-18-Jährige befragt, davon je 500 in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Skandinavien und Großbritannien. Diese Umfrage wurde von Norstat, einem weiteren unabhängigen Partner durchgeführt.


Über Fuze
Fuze ist eine weltweite, cloudbasierte Plattform für Unified Communications, die Produktivität fördert und wichtige Einblicke in Unternehmen bietet, indem sie vereinfachte Business- Sprachkommunikation, flexible Video-Konferenzen und Always-on-Zusammenarbeit gewährleistet. Fuze, ehemals ThinkingPhones, ermöglicht modernen und mobilen Arbeitskräften nahtlos jederzeit, überall und über jedes Gerät zu kommunizieren. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Cambridge, MA, und verfügt über weitere Standorte in Städten wie New York, San Francisco, Seattle, Ottawa, London, Amsterdam, Aveiro (Portugal), Paris, Zürich und Kopenhagen.

Mehr Informationen unter http://www.fuze.comWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:

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