Rainer Wendt fordert neue Diskussionüber Datenschutz
ID: 1337384
Rainer Wendt, unterstützt Bundesinnenminister Thomas de Maizières
Forderung nach einem besseren Austausch sicherheitsrelevanter Daten
in Europa. Darüber hinaus kritisiert er nach den Brüsseler Anschlägen
erneut die deutschen Datenschutzbestimmungen. "Wir haben einen
strengen Datenschutz, das ist auch in Ordnung so. Wir haben vor allem
auch ein Gespür dafür, wie man mit sensiblen Daten umzugehen hat.
Aber manchmal nimmt das schon alberne Züge an, und die anderen
europäischen Länder haben dafür wenig Verständnis", sagte Wendt im
phoenix-Interview. Wenn man in der Auseinandersetzung mit Terrorismus
und organisierter Kriminalität eine zentrale Daten- und
Informationssteuerung in Europa wolle, müssten "Datenschutzbedenken
hinten anstehen. Wir müssen da in eine neue Diskussion, denn man kann
es auch übertreiben: Auf gar keinen Fall darf es jetzt wieder dazu
kommen, dass nach einem solchen Terroranschlag, nach der Phase der
Trauer und Empörung, wieder die Oberbedenkenträger die Oberhand
gewinnen und dann nichts geschieht."
Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 192
Fax: 0228 / 9584 198
presse@phoenix.de
presse.phoenix.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.03.2016 - 16:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1337384
Anzahl Zeichen: 1406
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bonn
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 309 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rainer Wendt fordert neue Diskussionüber Datenschutz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
PHOENIX (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der nordrhein-westfälische Umweltminister Oliver Krischer (Bündnis 90/ Die Grünen) hat anlässlich des fünften Jahrestages der Flutkatastrophe von 2021 die Klimapolitik der Bundesregierung scharf kritisiert. Bei phoenix sagte Krischer, ihm fehle der Ansatz einer "systematischen Klimaanpassu
Markus Söder im phoenix persönlich: "Der Faktor Macht ist maßlos überschätzt" ...
Welche Rolle spielt Macht in der Politik - und wie viel Gestaltung ist in Krisenzeiten möglich? Über diese und weitere Fragen spricht Theo Koll in der aktuellen Ausgabe von phoenix persönlich mit dem bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Markus Söder. Im Gespräch blickt Söder
Lettlands Präsident Edgars Rinkevics beim NATO-Gipfel über Europa: "Große Ankündigungen, aber wenig Taten" ...
Lettlands Präsident Edgars Rinkevics forderte am Rande des NATO-Gipfels im Interview mit dem Fernsehsender phoenix die Einheit des Militärbündnisses und äußerte Verständnis für die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach mehr europäischer Verantwortung. Der US-Präsident habe recht, wa
Weitere Mitteilungen von PHOENIX
Jarzombek: Fahrassistenzssysteme erhalten sicheren Rechtsrahmen ...
Änderung des Wiener Übereinkommens ermöglicht teilautonomes Fahren Am heutigen Mittwoch tritt eine im September 2014 beschlossene Änderung des Wiener Übereinkommens über den Straßenverkehr zur Ermöglichung von automatisierten Fahrsystemen in Kraft. Dazu erklärt der Vorsitzende der A
Strobl: Informationsaustausch der europäischen Sicherheitsbehörden stärken ...
Europa braucht Terrorabwehrzentrum nach deutschem Vorbild Am Brüsseler Flughafen und in der U-Bahn der belgischen Hauptstadt wurden am gestrigen Dienstag zwei terroristische Anschläge verübt. Hierzu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thomas Strobl:
Redaktionsnetzwerk Deutschland: Von Storch verlässt Programm-Kommission der AfD ...
Berlin. Beatrix von Storch darf vorerst nicht mehr am ersten Parteiprogramm der AfD mitschreiben. "Ihre Mitarbeit in der 20-köpfigen Programm-Kommission ist nicht mehr erwünscht", sagte ein AfD-Spitzenfunktionär dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Die 44-Jährige Europa-Parlam
Aufstockung des Bundeshaushalts: Eingeplante Mittel sind zu wenig ...
Der Paritätische Gesamtverband begrüßt die Aufstockung des Bundeshaushalts um 2,35 Milliarden Euro für Integration, Wohnungs- und Kitaausbau sowie aktive Arbeitsmarktpolitik als einen ersten Schritt. Diese Entwicklung sei zwingend notwendig, reiche aber nicht aus, um den bevorstehenden Aufg




