Gründe für die Anfechtung eines Testaments
ID: 1339191
Gründe für die Anfechtung eines Testaments

(firmenpresse) - http://www.grprainer.com/rechtsberatung/erbrecht/testament-erbvertrag.html
Über den Inhalt eines Testaments können Erben enttäuscht sein. Sie haben unter Umständen die Möglichkeit, das Testament anzufechten, wenn entsprechende Gründe vorliegen.
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Ein Testament kann für Streitigkeiten unter den Erben sorgen. Insbesondere dann, wenn gesetzliche Erben sich übergangen oder nicht ausreichend berücksichtigt fühlen. Liegen entsprechende Gründe vor, können sie das Testament anfechten. Nach einer erfolgreichen Anfechtung wird das Testament nichtig und es gilt die gesetzliche Erbfolge.
Allerdings muss nicht automatisch das gesamte Testament (http://www.grprainer.com/rechtsberatung/erbrecht/testament-erbvertrag.html)unwirksam sein. Einzelne Passagen müssen nicht zwangsläufig von der Nichtigkeit betroffen sein. In der Regel sind dies die Verfügungen, die der Erblasser völlig unabhängig von den nichtigen Erklärungen erlassen hat.
Ein Testament kann nur von anfechtungsberechtigten Personen angefochten werden. In der Regel sind das die gesetzlichen Erben, die Vorerben oder die Nacherben. Die Anfechtung muss innerhalb eines Jahres nach Kenntnis des Anfechtungsgrunds gegenüber dem Nachlassgericht erklärt werden. Spätestens 30 Jahre nach Eintritt des Erbfalls ist die Anfechtung nicht mehr möglich.
Ein wichtiger Grund für die Testamentsanfechtung ist der Inhaltsirrtum. Das heißt, der Erblasser hat sich bei dem Inhalt der Verfügung geirrt oder wollte eine Verfügung mit diesem Inhalt überhaupt nicht abgeben und es ist anzunehmen, dass er bei Kenntnis der Sachlage eine derartige Erklärung auch nicht abgegeben hätte. Letztlich geht es darum, den tatsächlichen Willen des Erblassers zu bestimmen und umzusetzen. Weitere Gründe für die Testamentsanfechtung können der Erklärungsirrtum oder der Motivirrtum sein. Beim Erklärungsirrtum kann sich der Erblasser beispielsweise einfach verschrieben haben, beim Motivirrtum ist er von falschen Voraussetzungen ausgegangen. Selbstverständlich kann ein Testament auch dann angefochten werden, wenn der Erblasser durch Drohungen zu den Verfügungen gezwungen wurde.
Erblasser sollten beim Verfassen des Testaments darauf achten, dass die Verfügungen klar und eindeutig formuliert sind und keine gesetzlichen Regelungen wie z.B. Pflichtteilsansprüche übersehen werden. Dadurch lassen sich spätere Streitigkeiten unter den Erben vermeiden. Im Erbrecht versierte Rechtsanwälte können in allen Fragen rund um das Testament oder Erbvertrag beraten.
http://www.grprainer.com/rechtsberatung/erbrecht/testament-erbvertrag.html Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater www.grprainer.com ist eine überregionale, wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Sozietät. An den Standorten Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart und London berät die Kanzlei im Kapitalmarktrecht, Bankrecht und im Steuerrecht und Gesellschaftsrecht. Zu den Mandanten gehören Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft, Verbände, Freiberufler und Privatpersonen.
GRP Rainer LLP Rechtsanwälte Steuerberater
Michael Rainer
Hohenzollernring 21-23
50672 Köln
info(at)grprainer.com
+49 221 2722750
http://www.grprainer.com/
Datum: 31.03.2016 - 11:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1339191
Anzahl Zeichen: 2841
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Michael Rainer
Stadt:
Köln
Telefon: +49 221 2722750
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 462 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Gründe für die Anfechtung eines Testaments"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
GRP Rainer LLP Rechtsanwälte Steuerberater (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
http://www.grprainer.com/rechtsberatung/handelsrecht/handelsvertreterrecht.html Der EuGH hat mit Urteil vom 7. April 2016 den Begriff des Neukunden erweitert und damit die Position der Handelsvertreter bei der Berechnung des Ausgleichsanspruchs gestärkt (Az.: C-315/14). GRP Rainer RechtsanwÃ
Euro Grundinvest: Anlegern drohen hohe Verluste ...
http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht.html Nach der Gesellschafterversammlung dürfte klar sein, dass die Anleger der Euro Grundinvest Fonds wohl mit hohen Verlusten von bis zu 90 Prozent ihrer Einlage rechnen müssen. GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin
Canada Gold Trust: Situation der Anleger spitzt sich zu ...
http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht/faelle/canada-gold-trust-cgt.html Für die Anleger der Canada Gold Trust Fonds spitzt sich die Lage zu. Offenbar droht der kanadischen Henning Gold Mines die Insolvenz. Im Raum steht weiter die Rückforderung von Ausschüttungen. GRP R
Weitere Mitteilungen von GRP Rainer LLP Rechtsanwälte Steuerberater
Leben am Parnass III - ein Plädoyer für die Freiheit des Entdeckens ...
"Leben am Parnass III - Das Bekenntnis" von Gerhard Friedrich Grabbe ist der dritte Band der Buchreihe "Leben am Parnass", die den Leser zum Denken und Nachdenken anregen möchte. Literaturgattungen wie Lyrik, Satire, Fabeln und Vers-Epen waren die Zutaten der ersten beiden Bän
Thüringische Landeszeitung: Zu früh verteufelt - Mini-Wachstum nicht allein wegen Rot-Rot-Grün / Leitartikel von Florian Girwert zum Thhüringer Wirtschaftswachstum ...
Noch sollte man die Wirtschaftspolitik der rot-rot-grünen Landesregierung nicht verteufeln - denn sie ist bestenfalls am Rande verantwortlich für das eher verhaltene Thüringer Wachstum im vergangenen Jahr. Wirklich geschadet hat die verzögerte Verabschiedung des Thüringer Haushalts - hier ha
Rheinische Post: CDU-Vize Klöckner stellt sich hinter de Maizière ...
Die stellvertretende CDU-Vorsitzende, Julia Klöckner, hat sich hinter die Pläne von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) für mehr Sanktionsmöglichkeiten gegen integrationsunwillige Flüchtlinge gestellt. "Wir brauchen ein Integrationspflichtgesetz", sagte Klöckner der in D
Rheinische Post: Institut IAB warnt vor Sanktionsplänen gegen Flüchtlinge ...
Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat vor einer Wohnsitzauflage für anerkannte Flüchtlinge und anderen Plänen für ein Integrationsgesetz gewarnt. "Eine Wohnsitzauflage, die die Menschen länger dort aufhält, wo sie keine Jobs finden, ist kontraproduk




