Wer ist eigentlich die AfD? Die erste daten-getriebene Analyse des AfD-Parteiprogramms liefert Aufschlüsse
ID: 1341826
die "Alternative für Deutschland" als Partei in Deutschland
etabliert. Aber wie unterscheidet sich die AfD eigentlich von CDU,
SPD & Co.? "Bisher gab es lediglich subjektive Analysen. Wir haben
jetzt Data Science Techniken eingesetzt, um das AfD-Parteiprogramm
auf dem politischen Spektrum zu verorten. Das Ergebnis ist
Datenjournalismus pur, ohne dass wir Journalisten sind", erklärt
Niels Reinhard von idalab. Die Ergebnisse der Analyse finden sich
unter: www.idalab.de/afd-analyse.
Die daten-getriebene Analyse der Parteiprogramme liefert dabei
drei Erkenntnisse: 1. Es gibt signifikante Ähnlichkeiten zwischen dem
Programm der AfD und den Parteiprogrammen der anderen deutschen
Parteien 2. Auf dem links-rechts-Spektrum erkennt der Algorithmus
keine starken Unterschiede zu den etablierten Parteien. 3. Die AfD
ist die Partei, die am meisten eigenständige Aussagen trifft. "Im
Profil ist die AfD keine wirkliche "Alternative". Allerdings wird im
Parteiprogramm klarer Position bezogen als bei anderen Parteien",
erläutert Niels Reinhard.
Die Analyse beruht auf einem großen Datensatz des
Manifesto-Projekts, bei dem unzählige politische Dokumente auf
Satzebene kategorisiert wurden. "Wir haben mit Machine Learning einen
"Classifier" trainiert, der es uns ermöglicht, Sätze politisch
einzuordnen", erklärt Daniel Kirsch, Data Scientist bei idalab, die
Methodik.
"Das Projekt entstand im Rahmen eines "Feierabend-Hackathons",
erläutert Niels Reinhard die Hintergründe der AfD-Analyse, "mit
unserem Ansatz erheben wir auch nicht den Anspruch, auf eine perfekte
Lösung, sondern wollen eine Diskussion darüber anstoßen, wie die
politische Richtung von Texten automatisiert erkannt werden kann."
"Als Data Science Agency beschäftigen wir uns bei idalab
normalerweise mit der direkten Wertschöpfung aus Daten mit
Algorithmen für unsere Kunden. Mit der AfD-Analyse hoffen wir, einen
kleinen Beitrag zum Datenjournalismus in Deutschland zu leisten", so
Daniel Kirsch.
Pressekontakt:
Niels Reinhard
idalab GmbH
+49 (30) 814 513-12
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.04.2016 - 09:41 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1341826
Anzahl Zeichen: 2408
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 509 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Wer ist eigentlich die AfD? Die erste daten-getriebene Analyse des AfD-Parteiprogramms liefert Aufschlüsse"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
idalab GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von idalab GmbH
Strukturanalyse der Stadt Gladbeck ...
Die Stadt Gladbeck gehört zu den 82 Städten und Gemeinden im Einzugsgebiet der Contor GmbH, für die eine Strukturanalyse erstellt wurde. Ziel dieser Analyse ist es, interessierten Bürgern einen schnellen und einfachen Einblick in die Region zu geben und dabei die Besonderheiten ihrer Stadt im Ve
Strukturanalyse der Stadt Castrop-Rauxel ...
Mit einer Strukturanalyse von insgesamt 82 Städten und Gemeinden hat die Contor GmbH ihr näheres Umfeld bzw. Einzugsgebiet analysiert. Die Stadt Castrop-Rauxel liegt in diesem Gebiet, das Städte aus dem westlichen Münsterland, dem nördlichen Niederrhein, dem Ruhrgebiet und Teile des Rheinlands
Strukturanalyse der Stadt Bocholt ...
Die Stadt Bocholt zeigt besondere Stärken im verarbeitenden Gewerbe und dabei im Maschinenbau. Ein weiterer wirtschaftlicher Schwerpunkt läßt sich im Handel mit seinen verschiedenen Bereichen Erkennen. Die Contor GmbH hat im Zuge einer Strukturanalyse für 82 Städte und Gemeinden in ihrem Umfeld
Thüringische Landeszeitung: Kritik nur heiße Luft - Verkehrsprojekte immer konkret abwägen / Leitartikel von Norbert Block zur Kritik des Bundesrechnungshofes am Bundesverkehrswegeplan des Dobrindt ...
Kaum ein öffentlich finanziertes Großprojekt ist in den vergangenen Jahrzehnten mit dem Geld ausgekommen, das von den Behörden und Politikern im Vorfeld veranschlagt wurde. Im jährlichen Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler wie in den Prüfberichten des Bundesrechnungshofes füllen solche




