Neue Westfälische (Bielefeld): NRW überprüft Flüchtlinge aus Marokko und Algerien Generalverdach

Neue Westfälische (Bielefeld): NRW überprüft Flüchtlinge aus Marokko und Algerien
Generalverdacht
Florian Pfitzner, Düsseldorf

ID: 1343911
(ots) - Es liegt in der Verantwortung der zuständigen
Behörden, geflüchtete Menschen gleich welcher Herkunft zu
registrieren und ihnen ein individuelles Asylverfahren zu
ermöglichen. Die nordrhein-westfälische Landesregierung trägt diese
Verantwortung. Nur kommt sie ihr ziemlich spät nach, wenn sie nun, in
einer groß angelegten Aktion, Algerier und Marokkaner aus den Betten
holt, um sie biometrisch zu erfassen. Die geflüchteten Algerier und
Marokkaner sollen zügig einen Asylantrag stellen, damit man sie nach
einem Schnellverfahren direkt ablehnen und schließlich in eines ihrer
"sicheren Herkunftsländer" abschieben kann. Albaner und Kosovaren
kennen die Praxis bereits. In NRW hapert es schon seit einiger Zeit
bei der Flüchtlingsregistrierung. Zu häufig wurden sie aus den
landeseigenen Unterkünften einfach in die Städte und Gemeinden
geschickt. Wen wundert es, dass es unter ihnen einige gibt, die den
Rechtsstaat ausnutzen und über Mehrfachidentitäten Sozialleistungen
kassieren, die ihnen nicht zustehen? Irgendwann haben die Beamten
endlich geahnt, wer sie da hinter die Fichte führt. Mit ihrer Aktion
stellt die Landesregierung nun allerdings Algerier und Marokkaner
unter einen Generalverdacht, denn eigentlich - so der weit
verbreitete Eindruck - geht es hier ja um die Ermittlung möglicher
Straftäter oder gar Terroristen aus den Maghrebstaaten. Seit den
Silvesterübergriffen sehen sich "Nordafrikaner" erheblichen
Vorbehalten ausgesetzt. So nehmen sie noch zu.



Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Rheinische Post: Kommentar: SPD: Ratlos geradeaus Badische Neueste Nachrichten: Freiheit und Fußball - Kommentar von Christine Longin
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.04.2016 - 20:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1343911
Anzahl Zeichen: 1789

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Bielefeld



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 365 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): NRW überprüft Flüchtlinge aus Marokko und Algerien
Generalverdacht
Florian Pfitzner, Düsseldorf
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Höhe der Rente hängt auch vom Wohnort ab ...
Die Höhe der Rente unterscheidet sich in NRW von Wohnregion zu Wohnregion teils erheblich. Bei Männern macht es im Jahr einen Unterschied von 5.000 Euro aus, ob sie in Münster (1.185 Euro/Monat) oder im Rhein-Erft-Kreis (1.591 Euro/Monat) leben. Frauen in Gelsenkirchen (818 Euro) bekommen im Jahr

Hunderte Verstöße gegen Spritpreisregel in NRW bleiben folgenlos - ADAC kritisiert "zahnlosen Tiger" ...
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar

Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich


Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)


Badische Neueste Nachrichten: Freiheit und Fußball - Kommentar von Christine Longin ...
Seit Wochen üben die Rettungskräfte die Reaktion auf einen möglichen Anschlag. 10 000 private Sicherheitskräfte sollen die Fans zusätzlich bewachen. Nur eines kommt für die Regierung nicht in Frage: die EM abzusagen. Sicher, jedes der 51 Spiele ist riskant. Rund 2,5 Millionen Zuschauer werden

BERLINER MORGENPOST: Gute Lösung für Stasi-Akten / Kommentar von Susanne Leinemann zu Stasi-Akten ...
Die automatische Überprüfung im öffentlichen Dienst läuft 2019 aus. Und Anfragen zu Stasi-Akten kommen nicht mehr nur von Betroffenen, sondern auch von deren Kindern und Enkeln. Das ist der Lauf der Zeit. Inzwischen spielt die Forschungstätigkeit eine große Rolle bei der Stasi-UnterlagenbehÃ

Rheinische Post: Kommentar: Fußballromantik ade! ...
Die Deutsche Fußball Liga geht einen weiteren Schritt der Kommerzialisierung. Die Spieltage werden weiter zerstückelt. Als Teil der neuen Spielplangestaltung ab der Saison 2017/18 finden fünf der 306 Spiele montags statt. Zum Leidwesen der Fans, die sich vereinsübergreifend dagegen wehren. F

Rheinische Post: Kommentar: SPD: Ratlos geradeaus ...
Ob es Galgenhumor war, den die SPD-Abgeordneten und Parteichef Sigmar Gabriel gestern verbreiteten? Heiterkeit und Gelächter in der Fraktionssitzung, obwohl die Partei in Umfragen weiter absackt? Ja, was denn sonst, hieß es danach. Und vielleicht kann kollektives Lachen einen Teil der Enttäusc


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z