Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Böhmermann
ID: 1345047
Böhmermann:
Obwohl die Affäre ihn persönlich unter erheblichen Druck setzen
dürfte, hat Böhmermann die Unterwerfung unter seine Gegner
verweigert: Die geforderte Unterlassungserklärung gibt er nicht ab.
Der Meinungsfreiheit erweist der Moderator damit deshalb einen
Dienst, weil er nun auch zivilrechtlich auf einen Prozess zusteuert.
Hier wird es - klarer noch als in einem Strafverfahren wegen
Beleidigung - um die entscheidende Frage gehen: Kann es allen Ernstes
verboten sein, auch die Grenzen der Satire auf satirische Weise zu
thematisieren? Und rassistische Klischees zu zitieren, um sie
vorzuführen?
Das nämlich ist der oft (auch von Merkel) verschwiegene
Zusammenhang, in dem das Schmähgedicht steht: Es diente dem Zweck,
die Grenze zu markieren. Den Sieg, so etwas zu unterbinden, mag
Böhmermann einem Erdogan nicht lassen. Dafür gebührt ihm Dank.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.04.2016 - 16:18 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1345047
Anzahl Zeichen: 1159
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 244 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Böhmermann"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass ausgerechnet US-Präsident Donald Trump und seine MAGA-Bewegung die größten Partycrasher sind. Sie haben mit ihrer Politik der Mehrheit der Menschen erst die gute Laune verdorben und dann mit einem sehr schlichten Programm und einer eindimensionalen Sic
Frankfurter Rundschau zum Reformpaket der schwarz-roten Regierungskoalition: Das Schlechte zuerst ...
Diese Regierung will regieren, und sie tut es auch. Man könnte also feststellen: Es geht doch! So einfach ist es allerdings nicht. Denn wer fragt, was die Menschen von diesen 34, teilweise ziemlich umfassenden Reformen spüren werden, wird feststellen: Das Schlechte kommt zuerst, das Gute weit spä
Kommentar der Frankfurter Rundschau zum AfD-Parteitag: Protest muss unbequem sein ...
Dass faschistische Kräfte in Deutschland an Einfluss gewinnen, ist kein akzeptabler Zustand. Es darf kein Teil politischer Normalität sein, oder als solcher akzeptiert werden. Deswegen ist Protest dagegen eine demokratische Pflicht. Das gilt auch an diesem Wochenende, wenn sich die extrem rechte A
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
Der Tagesspiegel: DGB will Ende der Riesterrente ...
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) drängt auf einen Stopp der Absenkungen für gesetzliche Renten und ein Ende der Riesterrente. "Wir fordern eine rentenpolitische Kurskorrektur, die als allererstes das gesetzliche Rentenniveau stabilisiert", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Bunt
Der Tagesspiegel: Experten aus CDU und SPD warnen vorübereilter Abwicklung der Riester-Rente ...
Rentenexperten aus CDU und SPD haben trotz allen Ärgers über die Renditeschwäche vor einer übereilten Abwicklung der Riester-Rente gewarnt. "Es muss Vertrauensschutz gelten", sagte der Rentenexperte der Unionsfraktion, Peter Weiß (CDU) dem Berliner "Tagesspiegel" (Freita
Experten kritisieren bei Anhörung das Kulturgutschutzgesetz: Nur ein Ankaufsrecht kann das Gemeinwohl stärken ...
In der gestrigen öffentlichen Anhörung zum Entwurf eines neuen Kulturgutschutzgesetzes forderten erstaunlich viele der 14 eingeladenen Sachverständigen Nachbesserungen des Regierungsentwurfs. Juristisch fundierte Experten wiesen darauf hin, dass anders als in Großbritannien, Frankreich, den
Führungskräfte: Stärkung der Betriebsrente hat Vorrang ...
(Mynewsdesk) In der Politik wird zurzeit intensiv über eine deutliche Anhebung des Rentenniveaus der gesetzlichen Rentenversicherung diskutiert. Die Führungskräftevereinigung ULA kritisiert diese Überlegungen und spricht sich stattdessen für eine Stärkung der Betriebsrente aus. ?Die vor rund




