ÖKOVISION gegen die Horrorvision: Zur Tschernobyl Nuklearkatastrophe vor 30 Jahren / Das ukrainisch

ÖKOVISION gegen die Horrorvision: Zur Tschernobyl Nuklearkatastrophe vor 30 Jahren / Das ukrainische Atomkraftwerk verursachte eine radioaktive Wolke über Europa

ID: 1349241
(ots) - Am 26. April 2016 jährt sich die
Nuklearkatastrophe von Tschernobyl. Zehntausende Menschen sind bis
heute durch die radioaktive Verseuchung gestorben. 65 Mio. Menschen
wurden verstrahlt. Trotz Energiewende ist die Gefahr nicht gebannt,
und die Risiken der Atomkraft bedrohen uns und unsere Kinder
weiterhin. Aktuell greift in NRW ein Katastrophenschutzplan, denn
große Gefahr geht aus von den Meilern in Belgien und Niedersachsen.
Jodtabletten für den Ernstfall werden verteilt, ein Krisenstab für
den Notfall steht bereit. Kinder und Schwangere sind die Ersten, die
im Unglücksfall mit Jodtabletten versorgt werden sollen. Nach Hause
fahren, sich in geschlossenen Räumen aufhalten und Fenster und Türen
geschlossen halten. An den Verhaltenstipps hat sich in den
vergangenen 50 Jahren nichts geändert. Denn wirklichen Schutz im
Falle eines Nuklearunglücks gibt es nicht. Außer: rechtzeitig
abschalten!

Was haben wir gelernt in den letzten 30 Jahren? Sicher eine ganze
Menge. Vieles entwickelt sich in die richtige Richtung, die
Erneuerbaren Energien sind auf dem Vormarsch und E.ON und RWE auf dem
absteigenden Ast. Aber abgeschaltet sind einige bedrohliche Meiler
noch immer nicht. Insbesondere diejenigen nicht, die sogar als
beschädigt und somit lebensgefährlich gelten. Das belgische AKW
Thiange ist nach längerer Stilllegung wegen Sicherheitsbedenken,
unter anderem auf Grund von Rissen im Reaktor, kürzlich wieder ans
Netz gegangen. Der Reaktor im belgischen Doel soll das gleiche
Problem haben. Seitens des Betreibers Electrabel wurde jedoch
abgewiegelt, die Haarrisse würden die Sicherheit des Reaktors nicht
beeinträchtigen. Es fehlte nur noch der zynische Hinweis, dass man zu
Risiken und Nebenwirkungen seinen Arzt oder Apotheker befragen solle.

Alfred Platow, Vorstandsvorsitzender der ÖKOWORLD AG, klagt an:


"Eine Nuklearwolke aus dem beschädigten belgischen Atommeiler Thiange
wäre in drei Stunden in Aachen und könnte dann weiterziehen nach
Köln, Düsseldorf und in das Ruhrgebiet. Grenznah zu Niedersachsen
befinden sich die Kernkraftwerke Emsland und Grohnde. Für den Notfall
sind in NRW 10 Mio. Jodtabletten eingelagert, und ein Krisenstab
inklusive mobiler Dekontaminationscontainer steht bereit. Dadurch
wird aber im Ernstfall weder eine Panik vermieden, noch wird es vor
der radioaktiven Strahlung und den verheerenden Folgen schützen.
Zusätzlich zur generell und bundesweit nicht gelösten
Atommüllentsorgung werden hier bewusst und leichtfertig das
Menschsein und unsere Gesundheit aufs Spiel gesetzt. Wollen wir ein
zweites Tschernobyl passend zum Jahrestag provozieren und ein neues
Fukushima noch dazu?"

Die seit 1999 börsennotierte ÖKOWORLD AG (vormals versiko AG) ist
ein führendes Unternehmen im Bereich ethisch-ökologischer
Kapitalanlagen. 40 Jahre Erfahrung fließen in die erfolgreiche
Entwicklung und Auflegung eigener Produkte ein. Im Vertrieb werden
über die ethisch-ökologische Vermögensberatung über 50.000 Kunden und
Kundinnen bundesweit betreut.



Pressekontakt:
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Gunter Schäfer, Tel: 02103 |
929-210 oder per E-Mail: gunter.schaefer@oekoworld.com.

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Datum: 26.04.2016 - 08:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1349241
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Kategorie:

Umwelttechnologien



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