Pfeiffer/Liebing: Reform des Energiewirtschaftsgesetzes schafft Rechtssicherheit
ID: 1351370
berücksichtigt
Der Deutsche Bundestag debattiert am heutigen Freitag in erster
Lesung den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der Vorschriften zur
Vergabe von Wegenutzungsrechten zur leitungsgebundenen
Energieversorgung. Dazu erklären der wirtschafts- und
energiepolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion Joachim Pfeiffer und
der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der Fraktion
Ingbert Liebing:
Jochachim Pfeiffer: "Wir begrüßen, dass das
Bundeswirtschaftsministerium nunmehr einen Entwurf zur Reform des
Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) vorgelegt hat. Die bisherige
Regelung des Paragraphen 46 EnWG hat zu vielen Rechtsunsicherheiten
bei Kommunen, aber auch bei den Bewerbern um den Netzbetrieb geführt.
Die Reform des EnWG schließt rechtsstreitige Lücken in der
Gesetzgebung und trägt dazu bei, mehr Rechtssicherheit und
Transparenz bei der Konzessionsvergabe und beim Netzübergang zu
schaffen."
Ingbert Liebing: "Langwierige Auseinandersetzungen und
Verzögerungen bei der Netzübergabe sowie Ausfälle bei der
Konzessionszahlung können so künftig besser vermieden werden. Gerade
die Kommunen erhalten eine bessere Planungsgrundlage. Zudem soll mit
dem Gesetzentwurf die Möglichkeit für die Kommunen eröffnet werden,
lokale und regionale Gegebenheiten bei der Konzessionsvergabe im
Rahmen der netzwirtschaftlichen Gegebenheiten zu berücksichtigen.
Über die konkrete Ausgestaltung der Neuregelung wird im weiteren
Gesetzgebungsverfahren zu beraten sein."
Hintergrund:
Paragraph 46 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) sieht vor, dass
die Kommunen die kommunalen Wegerechte zur Verlegung von Strom- und
Gasleitungen (sog. Konzessionen) in einem vergabeähnlichen Verfahren
spätestens alle 20 Jahre neu zu vergeben haben. Dieses Verfahren und
die bei Wechsel des Konzessionsinhabers erforderlichen Netzübernahmen
waren in den letzten Jahren vermehrt Gegenstand gerichtlicher
Auseinandersetzungen. Der Koalitionsvertrag sieht daher vor, das
Verfahren bei Neuvergabe der Verteilernetze "eindeutig und
rechtssicher zu regeln sowie die Rechtssicherheit im Netzübergang zu
verbessern". Der vorliegende Gesetzentwurf der Bundesregierung dient
der Umsetzung dieser Vereinbarung. Er enthält u.a. Regelungen zur
Ermittlung des Netzwertes, zum Umgang mit Verfahrensrügen von nicht
berücksichtigten Konzessionsbewerbern, zu Auskunftsrechten der
Gemeinde gegen den bisherigen Netzbetreiber sowie zur Zahlung von
Konzessionsabgaben durch den Netzbetreiber an die betroffenen
Kommunen.
Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.04.2016 - 11:58 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1351370
Anzahl Zeichen: 3129
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Energie & Umwelt
Diese Pressemitteilung wurde bisher 261 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Pfeiffer/Liebing: Reform des Energiewirtschaftsgesetzes schafft Rechtssicherheit"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CDU/CSU - Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Vertrauen und Kontinuität bei der Bauförderung notwendig Die am heutigen Freitag veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen einen deutlichen Anstieg der Genehmigungszahlen im Wohnungsbau von Januar bis August 2026: 169.400 neue Wohnungen wurden genehmigt, rund 12 Prozent bzw. 1
Oster: Steigende Gewerbesteuereinnahmen ersetzen keine strukturellen Reformen ...
Jedes Plus wird von galoppierenden Ausgaben aufgezehrt Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes haben die Kommunen im Jahr 2025 erneut höhere Einnahmen aus der Gewerbesteuer erzielt als im Vorjahr. Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfrakt
Stegemann/Borchardt: Rettungsdienste und Notaufnahmen werden entlastet ...
Notfallreform schafft neue Strukturen im Gesundheitssystem - Mehr Digitalisierung, bessere Vernetzung Der Bundestag berät am heutigen Donnerstag abschließend über die Reform der Notfallversorgung. Dazu erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann,
Weitere Mitteilungen von CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Fischer Kälte-Klima erhält Auszeichnung für hocheffiziente Regeltechnik ...
CAREL INDUSTRIES ist eines der international führenden Unternehmen für Regelungs- und Steuerungslösungen in der Klima-, Kälte- und Heiztechnik sowie für Systeme der Luftbefeuchtung und der adiabatischen Kühlung. Fischer Kälte-Klima ist der exklusive Vertriebspartner für CAREL Produkte im de
3. qualityaustria Umwelt- und Energieforum: Chancen durch Umwelt- und Energiemanagement nutzen ...
Das diesjährige qualityaustria Umwelt- und Energieforum in Kooperation mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft brachte am Donnerstag, den 28. April rund 80 Vertreter der österreichischen Wirtschaftsszene und Energiebranche in die Albert Hall in Wien. I
Pulveraktivkohle-Dosierung - Eliminierung von anthropogenen Spurenstoffen im Abwasser ...
Sogenannte anthropogene Spurenstoffe entwickeln sich im Trinkwasser zu einem immer größer werdenden Problem. Es handelt sich hier um biologisch sehr abbauresistente Verbindungen, die z.B. aus Kosmetika und Arzneimitteln über das Abwasser in unsere Trinkwasserreserven gelangen. Um diese K
Zur Bedeutung von virtuellen Kraftwerken (VKWs) und Biomasse im zukünftigen Energiesystem Deutschlands ...
. Vorbemerkung Der Anteil erneuerbarer Energien wird in den nächsten Jahren stetig zunehmen und einen Großteil des Energiebedarfs decken. Die Bundesregierung will bis 2050 auf 80 % Strom aus erneuerbaren Energien umstellen und setzt dabei vor allem auf die Technologien Wind- und




