Nachwuchssorgen bei Regionalzeitungen /
Wie sich Chefredakteure ihr Team 2026 vorstellen
ID: 1351741
Medienhäuser schärfer - und gerade für regionale Zeitungen zum
Problem. Das "medium magazin" blickt zu seinem 30. Geburtstag mit
Chefredakteuren in die Zukunft und fragt: Wie sieht Ihr Team im Jahr
2026 aus?
Carsten Erdmann von der "Berliner Morgenpost" verabschiedet sich
vom Wunsch, dass jeder ein bisschen alles können muss. "Wir brauchen
mehr Spezialisten - für Online genauso wie für Print", sagt Erdmann
und betont, besonders im Gedruckten innovativ bleiben zu müssen. "Die
Erlöse, die wir uns alle aus dem Netz erhofft haben, sind so noch
nicht da - und wer weiß, ob sie jemals kommen? Wir und viele andere
Regionalverlage verdienen gutes Geld mit der gedruckten Ausgabe. Hier
müssen wir uns täglich journalistisch weiterentwickeln."
"Rheinische Post"-Chefredakteur Michael Bröcker sorgt sich eher um
den Nachschub an digitalen Köpfen: "Damit wir die technikaffinen
Talente zu uns bekommen, müssen wir uns neuen Formen der Kooperation,
etwa mit Hochschulen, öffnen, aber auch neue Veranstaltungsformate
wie Barcamps und Hackathons auf unseren Campus holen." Der künftige
Chef der "Thüringer Allgemeinen", Johannes M. Fischer, weist darauf
hin, dass gute Leute teuer sind: "Der Wunschtraum von
Chefredakteuren, Geld sei kein entscheidendes Kriterium, um als
Journalist oder in einem journalistischen Umfeld zu arbeiten, wird
sich nicht bewahrheiten."
Thomas Seim von der "Neuen Westfälischen" verabschiedet sich
gedanklich komplett von der herkömmlichen Struktur seines Hauses und
sagt dem "medium magazin": "2026 wird sich das Teambuilding für
redaktionelle Aufgaben umfassend aus dem Newsroom heraus in völlig
neue Organisationsformen entwickelt haben. Dabei wird es klassische
Redaktionsstrukturen, wie sie auch heute noch bekannt sind, nicht
mehr geben." Stefan Schröder vom "Wiesbadener Kurier" wünscht sich
ein möglichst buntes Team: "Das ideale Redaktionsteam repräsentiert
alle Altersgruppen der Gesellschaft. In ihm arbeiten viele Menschen
mit Migrationshintergrund. Neben die klassischen Rollen des Autors,
Reporters, Editors, Mediengestalters und Deskmanagers treten die VJs,
Social-Media-Reporter, Datenanalysten."
Alle Stimmen der Chefredakteure (Seite 45 und 46) und viele
spannende Beiträge zum Wandel des Journalistenberufes lesen Käufer
und Abonnenten im "medium magazin" 05-2016, der Jubiläumsausgabe zum
30. Geburtstag. "medium magazin" ist für alle Geräte im iKiosk
verfügbar unter http://bit.ly/Medium-Digital. Einzelhefte und Abos
gibt es unter http://www.mediummagazin.de/bestellen/.
Pressekontakt:
Annette Milz, Chefredakteurin mediummagazin,
annette.milz@mediummagazin.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.05.2016 - 11:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1351741
Anzahl Zeichen: 3035
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt am Main
Kategorie:
Arbeit
Diese Pressemitteilung wurde bisher 424 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Nachwuchssorgen bei Regionalzeitungen /
Wie sich Chefredakteure ihr Team 2026 vorstellen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Medienfachverlag Oberauer GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Medienfachverlag Oberauer hat die Chefredaktion von MEEDIA neu aufgestellt. Mit sofortiger Wirkung übernehmen Frank Puscher und Jens Schröder die Chefredaktion des Mediums für den Medien- und Werbemarkt. Puscher verantwortet die MEEDIA-Publikationen wie das Print-Magazin und die Dossiers, Sch
Die "Journalistinnen und Journalisten des Jahres 2024": Marcus Bensmann, Justus von Daniels, Anette Dowideit, Gabriela Keller und Jean Peters von Correctiv ...
Die Fachzeitschrift "medium magazin" zeichnet das Correctiv-Team Marcus Bensmann, Justus von Daniels, Anette Dowideit, Gabriela Keller und Jean Peters als "Journalistinnen und Journalisten des Jahres" aus. Mit "Geheimplan gegen Deutschland" hat Correctiv der Jury zufolg
"Journalistinnen und Journalisten des Jahres 2024": Peter Kloeppel mit Ehrenpreis für Lebenswerk ausgezeichnet ...
Das "medium magazin" zeichnet Peter Kloeppel bei der Wahl zu den "Journalistinnen und Journalisten des Jahres 2024" für sein Lebenswerk aus. Der 66-jährige hat als Chefredakteur, Anchorman von "RTL aktuell" und Gründer der RTL-Journalistenschule der Jury zufolge &quo
Weitere Mitteilungen von Medienfachverlag Oberauer GmbH
Intelligente News-App xMinutes / Marco Maasüber den "unsichtbaren Assistenten" für Journalismus ...
Datenjournalist Marco Maas entwickelt mit seiner Firma OpenDataCity eine intelligente Nachrichten-App, die Nutzern Informationen zur passenden Zeit liefern soll. xMinutes ist ein Experiment im kontextbasierten Journalismus. "Sie wird ein unsichtbarer Assistent, der abhängig von verschieden
"Panama Papers": "Süddeutsche" verzeichnet Millionen Klicks aus dem Ausland ...
Die Online-Veröffentlichung der "Panama Papers"-Recherche in Englisch hat die Server der "Süddeutschen Zeitung" auf eine harte Probe gestellt. Digital-Chefredakteur Stefan Plöchinger erwartet einen Rekordmonat April: "Die meisten Zugriffe kamen aus dem Ausland. Allein
Antwort auf einen ungezügelten Kapitalismus / "Tag der Arbeit" - 125 Jahre Sozialenzyklika "Rerum Novarum" ...
Vor 125 Jahren, genau am 15. Mai 1891, hat Papst Leo XIII. das erste Soziallehrschreiben "Rerum Novarum" veröffentlicht. An diesen Meilenstein erinnert der Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland, Thomas Dörflinger, MdB, anlässlich des "Tages der Arbeit" am 1. Mai.
Mittelstandsallianz: "Nahles Arbeitsmarktregulierung bremst die Digitalisierung" ...
In einer gemeinsamen Stellungnahme haben der Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V. (BVMW) und seine Partnerverbände der Mittelstandsallianz, Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW), Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V. (DDIM) und Bundesverband der Bilanzbuchhalter u




