Pressemitteilung von KBV, BÄK und DAV: Erstes Etappenziel bei der Umsetzung des bundeseinheitlichen

Pressemitteilung von KBV, BÄK und DAV: Erstes Etappenziel bei der Umsetzung des bundeseinheitlichen Medikationsplans erreicht

ID: 1352011
(ots) - Patientensicherheit - Die Kassenärztliche
Bundesvereinigung (KBV), der Deutsche Apothekerverband (DAV) und die
Bundesärztekammer (BÄK) legen eine gemeinsame Vereinbarung zur
Erstellung eines Medikationsplans vor.

Ab dem 1. Oktober 2016 haben Patienten, die mindestens drei
verordnete Medikamente gleichzeitig anwenden, einen Anspruch auf die
Erstellung sowie Aktualisierung eines Medikationsplans. So legt es
das im Dezember 2015 in Kraft getretene E-Health-Gesetz fest.
Pünktlich unter Dach und Fach gebracht haben KBV, DAV und BÄK die
dafür notwendige Rahmenvereinbarung. Zusammen haben sie Inhalt und
Struktur erarbeitet, Vorgaben zur Aktualisierung vorgelegt sowie ein
Verfahren zur Fortschreibung des Medikationsplans entwickelt.

"Für die Patienten bringt der Medikationsplan mehr Sicherheit, da
er alle wichtigen Informationen zur Art und Anwendung der Medikamente
enthält", so Dipl.-Med. Regina Feldmann, Vorstand der KBV. Ziel ist
es, Patienten bei der richtigen Einnahme ihrer Medikamente zu
unterstützen. Mit dem Medikationsplan können zukünftig Verordnungen
aller Ärzte eines Patienten sowie die Selbstmedikation auf einem
einheitlichen Medikationsplan erfasst werden. In der Regel wird der
Medikationsplan vom Hausarzt ausgestellt und aktualisiert.
Aktualisierungen durch mitbehandelnde Ärzte sind ebenfalls möglich.

Die Apotheke ergänzt den Medikationsplan auf Wunsch des Patienten
um die in der Apotheke abgegebenen Arzneimittel. "Der beste Weg zur
Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit ist ein
Zusammenwirken von Apotheker und Arzt mit einem berufsübergreifenden
Blick auf die Gesamtmedikation", sagt DAV-Vorsitzender Fritz Becker.
"Ob Rabattverträge oder Selbstmedikation - ein Medikationsplan ohne
Apotheker kann kaum aktuell und vollständig sein. Mit der
elektronischen Gesundheitskarte müssen und wollen wir uns so schnell


wie möglich den digitalen Herausforderungen stellen."

Vorerst wird der Medikationsplan in Papierform ausgefertigt. Ziel
ist jedoch, ihn spätestens 2019 auf der elektronischen
Gesundheitskarte (eGK) zu speichern. Ab diesem Zeitpunkt müssen dann
alle Vertragsärzte und Apotheker in der Lage sein, einen auf der eGK
gespeicherten Medikationsplan zu aktualisieren.

"Der bundeseinheitliche Medikationsplan auf Papier ist ein
wichtiger Schritt zur Verbesserung der
Arzneimitteltherapiesicherheit. Damit ist der Weg gebahnt für die
elektronische Lösung im Rahmen der Telematikinfrastruktur", sagt Dr.
Franz Bartmann, Vorsitzender des Ausschusses Telematik der
Bundesärztekammer.

Bis zum 30. Juni 2016 sollen KBV und GKV-Spitzenverband Vorlagen
für die Regelung des Versichertenanspruchs im Bundesmantelvertrag
sowie für die ärztliche Vergütung liefern.



Pressekontakt:
Dr. Reiner Kern (DAV), Tel.: 030 40004-132

Samir Rabbata (BÄK), Tel.: 030 400456-703

Dr. Roland Stahl (KBV), Tel.: 030 4005-2201

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Grundschüler brauchen Morgenmahlzeit Warum nicht mal anders? - die Wahrheit über Wunderheilung und Schlankheit über Nacht
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.05.2016 - 10:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1352011
Anzahl Zeichen: 3275

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Gesundheitswesen - Medizin



Diese Pressemitteilung wurde bisher 268 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Pressemitteilung von KBV, BÄK und DAV: Erstes Etappenziel bei der Umsetzung des bundeseinheitlichen Medikationsplans erreicht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Bundestag und Bundesrat: Neue Chancen, aber auch Risiken für die Arzneimittelversorgung ...
Deutschlands Apothekerinnen und Apotheker begrüßen einzelne Neuerungen in der Arzneimittelversorgung, die am heutigen Freitag im Bundesrat im Rahmen einer Verordnung beschlossen werden sollen. Zugleich lehnen sie die finanzielle Schwächung der Apotheken ab, die ebenfalls am heutigen Freitag wenig

Krankenkassen sanieren, ohne Apotheken zu schwächen ...
Die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ruft die Bundestagsabgeordneten dringend dazu auf, von einer neuen finanziellen Belastung der rund 16.000 Apotheken abzusehen. Hintergrund ist: Am morgigen Mittwoch berät der Gesundheitsausschuss des Bundestages über das Gesetz zur Stabilis

Spargesetz: Apotheken haben schon Milliarden eingespart - neue Belastungen nicht möglich ...
Deutschlands Apothekerinnen und Apotheker unterstützen das Ziel, die Finanzierung der Krankenkassen zu stabilisieren. Zugleich kritisieren sie eine geplante, erneute wirtschaftliche Belastung der Apotheken. Denn nach Jahren der chronischen Unterfinanzierung sind weitere Belastungen schlichtweg übe


Weitere Mitteilungen von ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände


Macht Zucker zuckerkrank? ...
sup.- Nichts ist bekanntlich langlebiger als Vorurteile. Dazu gehört auch die weit verbreitete Vermutung, dass ein Zusammenhang zwischen dem Zuckerverzehr und der Entstehung von Diabetes (Typ-2) besteht. Diese oft behauptete Ursache-Wirkungs-Beziehung konnte jedoch wissenschaftlich nie belegt werde

Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen ...
sup.- Ob Kita, Schule oder zu Hause - die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sind heute durchweg von Aktivitäten geprägt, die im Sitzen ausgeführt werden: lernen, lesen, essen, fernsehen, Computer spielen oder im Internet chatten. Der energetische Aufwand ist dabei sehr gering. Entsprechen

Zwänge auflösen mit Hypnose bei Dr. Elmar Basse | Hypnose ...
In der Praxis für Hypnose Hamburg (http://www.dr-basse.de/hypnose-bei-zw%C3%A4ngen/) bei Dr. Elmar Basse können Zwangsstörungen mit Hypnose behandelt werden. Denn die Hypnose ist ein Verfahren, das an den Kräften des Unbewussten ansetzt und darum oftmals eine größere Wirkung entfalten kann al

Blasenentzündungen - neue Studien belegen: Antibakterielles Wirkspektrum pflanzlicher Senföle noch größer als bisher angenommen ...
Pflanzliche Substanzen mit antimikrobieller Wirkung wie die Senföle gehören heute zu den am besten untersuchten arzneilich wirksamen Pflanzenstoffen. Studien belegen, dass die Senföle aus Kapuzinerkresse und Meerrettich eine hohe bis sehr hohe keimhemmende Wirkung auf die häufigsten Erreger


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z