Westfalenpost: Martin Korte zur Koalition in Baden-Württemberg: Grün und bürgerlich
ID: 1352385
sprach Winfried Kretschmann, alter und neuer Regierungschef in
Baden-Württemberg, gestern nach Abschluss der Verhandlungen mit der
CDU. Was noch vor Jahren undenkbar schien, funktioniert jetzt ohne
großes Aufsehen: Schwarze und Grüne machen gemeinsame Sache - und
niemand regt sich auf. Was sagt uns das? Erstens: Winfried
Kretschmann, der grüne König von Stuttgart, personifiziert einen
Sonderfall: Der gelernte Lehrer ist im Ländle über Parteigrenzen
hinweg beliebt. Deshalb machten auch viele Bürgerliche das Kreuz
hinter seinem Namen. Zudem hat Kretschmann den linken Flügel seiner
Partei gestutzt. Die Grünen nahmen es ihm noch nicht einmal übel,
dass er im Wahlspot in einem dicken Mercedes Platz nahm. Zweitens:
Die Parteienlandschaft verändert sich dramatisch. Der Boom der AfD,
also die Zuspitzung politischer Inhalte am rechten Rand, ermöglicht,
ja: erfordert in der Mitte sämtliche Koalitionsvarianten. Nach dem
Motto: Lieber mit den Gegnern von gestern koalieren als heute und
morgen die Macht verlieren. Insofern ist Baden-Württemberg doch ein
Vorbild für ganz Deutschland. Allerdings fehlt den Bundesgrünen ein
Mann wie Winfried Kretschmann.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.05.2016 - 21:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1352385
Anzahl Zeichen: 1462
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 360 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Martin Korte zur Koalition in Baden-Württemberg: Grün und bürgerlich"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Badische Neueste Nachrichten: zu grün-schwarzen Koalitionsvertrag ...
Der gemeinsame Vorrat an ähnlichen Idealen ist das verbindende Band zwischen Grünen und CDU. Damit kann die angehende Landesregierung jene gesellschaftspolitische Integrationskraft entfalten, die gegenwärtig vonnöten ist. Gerade angesichts der immer weiter nach rechts driftenden und sich dem
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu TTIP ...
TTIP ist eine Zumutung. Und das ist auch gut so. Denn wenn ein Freihandelsabkommen nicht wenigstens die Welt zwischen Europa und den USA verändern würde, bräuchten wir es nicht. Schließlich besteht eine der Triebfedern, die die beiden ungleichen Partner an einen Tisch gebracht hat, in dem Wis
Rheinische Post: Spaniens Misere ...
Kommentar von Martin Kessler Noch immer leidet Spanien an den Folgen der Finanz- und Schuldenkrise. Das Land wächst zwar, aber bei den Arbeitslosen und Geringverdienern ist noch wenig angekommen. Entsprechend ist die Stimmung schlecht und das Land zerrissen. In dieser Phase könnte eine stab
Rheinische Post: Islam und Terror ...
Kommentar von Gregor Mayntz Das Klima in Deutschland sei "rauer" geworden, stellt Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen mit Blick auf die von Pegida, AfD & Co. befeuerte Islam-Debatte fest. Zugleich verweist er darauf, dass die Terrorbedrohung durch den Islamischen Staa




