Rheinische Post: Kommentar: Tarifpolitik mit Verstand
ID: 1356807
und Elektroindustrie sind so sicher wie das Amen in der Kirche. Und
doch beschlich Beobachter in diesem Jahr der Eindruck, dass da
irgendwas aus dem Ruder zu laufen drohte. Der Ton war auf beiden
Seiten viel gereizter als sonst. Der IG-Metall-Drohung mit
24-Stunden-Warnstreiks setzten die Arbeitgeber ein historisch
niedriges Angebot entgegen. Auch Urabstimmung und Streik schienen
nicht mehr völlig ausgeschlossen. Und doch hat in der Nacht zu
gestern der Verstand gesiegt. In Runde fünf schafften Gewerkschaft
und Arbeitgeber in NRW ein Ergebnis, mit dem alle Seiten leben
können. Die Lohnerhöhung in zwei Stufen ist fraglos hoch - und
trotzdem vertretbar. Immerhin ist bei 80 Prozent der Unternehmen die
Ertragslage gut. Für die krisengebeutelten Betriebe haben die
Arbeitgeber die gewünschten Ausnahmen durchgesetzt. Wem es schlecht
geht, der darf abweichen. Jetzt haben die Firmen für knapp zwei Jahre
Ruhe und damit Planungssicherheit. Dass alle Seiten sich gestern
zufrieden auf die Schultern klopften, ist berechtigt.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.05.2016 - 19:58 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1356807
Anzahl Zeichen: 1349
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 398 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Tarifpolitik mit Verstand"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar: Sicherheitsdebatten in Cyber-Zeiten ...
Das als böse Vision aus der Zukunft des Internets galt, bekommt reale Konturen: Die weit verbreitete Spionage wird um die Vorbereitung von Sabotage ergänzt. Haben wir vor diesem Hintergrund eine schräge Debatte geführt, als wir die amerikanischen Ausspähpraktiken als Bedrohung für den zivil
Neue Westfälische (Bielefeld): Bund-Länder-Streit über die Ökostrom-Förderung Solarkraftwerk statt Tankstelle Hannes Koch ...
Auch, wenn Meinungsumfragen es nicht widerspiegeln: Die Große Koalition in Berlin funktioniert in mancher Hinsicht ganz gut - beispielsweise bei der Energiewende. In der vergangenen Legislaturperiode war das Thema noch heftig umkämpft. Doch mittlerweile hat Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel
Neue Westfälische (Bielefeld): Eklat beim Detmolder Auschwitz-Prozess Bedauerlicher Stimmungsumschwung Dirk-Ulrich Brüggemann ...
Es war keine leichte Entscheidung für die Schwurgerichtskammer des Detmolder Landgerichts unter Vorsitz von Anke Grudda, den eigens aus den USA mit seinen zwei Töchtern angereisten Zeitzeugen Joshua Kaufman im Auschwitz-Prozess nicht zu hören. Die Kammer hat um den Entschluss gerungen, anders
Allg. Zeitung Mainz: Planlos / Kommentar von Lars Hennemann zu Hackerangriffen ...
Die gefährlichsten oder heimtückischsten Kriege sind die, die man gar nicht als solche erkennt. Im digitalen 21. Jahrhundert verschieben sich die Konfliktfelder zunehmend auf Schauplätze, die gewohnte und althergebrachte Kräfteverhältnisse gegenstandslos machen. Die Waffe der Gegenwart ist W




