Saarbrücker Zeitung: FDP will bei Bundespräsidentenwahl nicht automatisch CDU-Kandidaten unterstützen - Beer: "Abhängig von den Persönlichkeiten, die zur Auswahl stehen"
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bei der Bundespräsidentenwahl im kommenden Jahr nicht erneut
kandidieren, wird die FDP nicht automatisch einen Kandidaten der
Union unterstützen. Generealsekretärin Nicola Beer sagte der
"Saarbrücker Zeitung" (Donnerstagausgabe): "Wir werden das von den
Persönlichkeiten abhängig machen, die zur Auswahl stehen." Die FDP
werde sich weder an den Vorschlag der Union noch der SPD hängen,
sondern sich die Kandidaten genau anschauen. Allerdings, so Beer,
"wenn Joachim Gauck erneut kandidiert, was wir uns sehr wünschen,
werden wir ihn unterstützten." Die FDP-Generalsekretärin wollte sich
auch nicht auf mögliche Koalitionen nach der Bundestagswahl
festlegen. "Wir wollen freidemokratische Inhalte umsetzen. Und wer
dafür offen ist, mit dem kann man Gespräche führen". Angesichts der
Tatsache, dass die Parteienlandschaft bunter geworden sei und
Zweierkoalitionen immer schwieriger würden, müsse man nach jeder Wahl
pragmatisch schauen, mit wem man seine Inhalte umsetzen könne. "Da
schließen wir außer den extremistischen Rändern keine Partei aus",
sagte Beer.
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Datum: 19.05.2016 - 03:00 Uhr
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