Generalleutnant Hofmann: Schnelle Eingreiftruppe im Osten dient der Abschreckung
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Nato-Truppenaufstockung in Osteuropa hat Bundeswehr-Kommandeur
Manfred Hofmann die militärische Präsenz verteidigt.
Hofmann sagte am Donnerstag im rbb-Inforadio, die Aufstockung
verstoße nicht gegen die Vereinbarung mit Russland, wonach keine
zusätzlichen permanenten Einheiten in Osteuropa stationiert werden
dürfen. "Hier geht es nicht um irgendwelche Vertragsbrüche, es ist
keine feststationierte Kampftruppe. Und an diese Regularien hält sich
auch die Nato", betonte Hofmann, der Kommandeur des multinationalen
Korps im polnischen Stettin ist.
Die Eingreiftruppe in Osteuropa, so Hofmann, bleibe dennoch ein
Mittel der Abschreckung. "Die muss nicht dauerhaft sein, sondern sie
unterstreicht in der Möglichkeit, im Krisenfall schnell reagieren zu
können. Diese Fähigkeit ist ein hoher Grad von Abschreckung",
erklärte der Generalleutnant.
Das vollständige Interview zum Nachhören finden Sie hier:
http://ots.de/Oq2Ds
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Datum: 19.05.2016 - 09:49 Uhr
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